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Essen Sie zu viel, wenn Sie Stress haben?

Lesezeit: 2 Minuten Würden wir immer nur essen, wenn wir hungrig sind, hätte niemand von uns Übergewicht. Oft genug sind jedoch Emotionen die Auslöser für regelrechte Ess-Attacken. Stress, Frust oder Einsamkeit lassen uns immer wieder zum Kühlschrank gehen. Erkennen und stoppen Sie Ihr persönliches Stressessen.

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Essen Sie zu viel, wenn Sie Stress haben?

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Essen Sie zu viel, wenn Sie Stress haben?

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Kennen Sie das? Eigentlich sind Sie schon satt, aber Sie können einfach nicht aufhören zu essen? Eigentlich haben Sie gar keinen Hunger, dennoch steht Ihnen der Sinn nach einem Snack? Möglicherweise gehören Sie zu den Stressessern. Dann nutzen Sie die Nahrung, um sich vermeintlich besser zu fühlen. Was der Seele fehlt, wird mit Essen aufgefüllt.

Leider funktioniert das nicht. Meistens fühlt man sich hinterher schlechter als vorher. Da sind die unnötigen Kalorien, die man aufgenommen hat und man spürt den gesundheitlichen Negativkreislauf, der in Gang gesetzt wird. Keine gute Strategie, um den Stress abzubauen.

Sind Sie ein Stressesser?

Sollten Sie die folgenden Fragen mehrfach mit „Ja“ beantworten, dann ist Stress wahrscheinlich ein Auslöser für Ihr Essen ohne wirklichen Hunger.

  • Essen Sie häufig, obwohl Sie satt und nicht hungrig sind?
  • Beruhigt Essen Sie und gibt Ihnen Trost?
  • Ist Essen Ihr Freund?
  • Fühlen Sie sich manchmal Ihren Essattacken ausgeliefert?
  • Können Sie die Essattacken nicht willentlich beenden?
  • Fühlen Sie sich besser, wenn Sie voll sind?
  • Haben Sie ein schlechtes Gewissen nach den Essattacken?
  • Neigen Sie bei Stress zu vermehrtem Essen?

Emotionaler Hunger unterscheidet sich von wirklichem Hunger

Als Stressesser werden Sie vom vermeintlichen Hunger regelrecht überfallen. Während sich der physische Hunger langsam aufbaut, wenn Sie eine Weile nichts gegessen haben, ist das Verlangen nach Nahrung beim seelischen Hunger plötzlich da. Das macht ihn auch so übermächtig. Man kann sich kaum dagegen wehren.  Etwas zu essen muss her und zwar sofort.

Immer dasselbe?

Stresshunger beschränkt sich häufig auf stets gleiche Lebensmittel. Die Trösterchen können süß sein, aus Fastfood bestehen oder auf eine Leibspeise hinauslaufen. Die Favoriten helfen stets am besten. Denn vor allem diese sind es, wonach Sie hungern.

Satt und doch nicht satt

Das Sättigungsgefühl kann Sie beim Stressessen nicht stoppen. Ein voller Bauch verringert nicht das Verlangen, weiter zu essen. Stressesser neigen deshalb dazu, sich zu „überessen“.  Danach fühlen sie sich unbeweglich, dick und hilflos. Statt der Seele etwas zu geben, kommt das schlechte Gewissen.

Lesen Sie im nächsten Artikel, wie Sie dem Teufelskreis entfliehen können.

Bildnachweis: K.- P. Adler / stock.adobe.com

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