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Erziehungshilfe für Kinder: Computer in der Diskussion

Lesezeit: 1 Minute Die 4-jährige Anne ist ganz auf ihr Vorhaben am Kindercomputer konzentriert: Sie klickt mit der Maus auf das entsprechende Symbol in der Statusleiste, öffnet im Internet ein Programm für Kinder. Sicher ist, dass Anne, wenn sie im Teenageralter ist, selbstverständlich mit dem Computer umgehen wird, da sie seit Kindheitstagen mit dem PC vertraut ist. Wie sinnvoll sind also Kindercomputer?

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Erziehungshilfe für Kinder: Computer in der Diskussion

Lesezeit: 1 Minute
Da der Computer aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken ist, spricht einiges dafür, bereits frühzeitig Zugang zu einem Kindercomputer zu ermöglichen:
  • Kinder haben noch keine Berührungsängste mit dem Computer. Sie lernen spielerisch.
  • Kinder können den sinnvollen Umgang mit dem Computer lernen. Sie erfahren, dass sie selbst malen, zeichnen und aktiv werden können.
  • Der Kindercomputer trägt zur Chancengleichheit bei. Kinder, die zu Hause keinen Zugang zum Computer haben, können dies im Kindergarten ausgleichen. Bereits 1999 besaßen 46% aller deutschen Privathaushalte mit Kindern unter 15 Jahren einen Computer.
Wenn Sie im Kindergarten Zugang zu einem Kindercomputer ermöglichen, gilt zu bedenken:
  • Immer mehr Kinder zeigen heute Defizite im Bereich der Grobmotorik. Die Kinder haben zu wenig Bewegung. Dies wird durch das Arbeiten am Kindercomputer noch unterstützt.
  • In der frühkindlichen Entwicklung ist die Ausbildung anderer grundlegender Fähigkeiten wichtiger als Computerkenntnisse: So sind die Kommunikationsfähigkeit und das Einfügen in soziale Strukturen unabdingbare Voraussetzungen, um in der Schule und im späteren Leben bestehen zu können.
Da der Computer die Kinder in ihrem weiteren Leben ständig begleiten wird, ist es sicher denkbar, dass er auch im Kindergarten Einzug hält. Wichtig ist, dass Sie beim Umgang mit dem Kindercomputer anleiten und die Nutzungsdauer begrenzen (auf maximal 30 bis 45 Minuten am Tag). Ferner sollten Sie den anderen Bereichen wie z.B. Bewegungs-, Sozial- und Spracherziehung immer den Vorrang vor dem Spielen am Kindercomputer einräumen.

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