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Erziehung: Die 9 besten Tipps gegen Zahnputzstreiks

Lesezeit: 2 Minuten Zwang und Druck sind wenig geeignete Mittel, um Kindern das so wichtige regelmäßige Zähneputzen näher zu bringen. Erklären Sie Ihrem Kind, warum das Putzen so wichtig ist. Die Grundaussage sollte sein: Wer gerne mal was Süßes isst und sich nicht die Zähne putzt, bekommt Löcher in den Zähnen. Lassen Sie Ihr Kind grundsätzlich erst mal selber die Zähne bürsten, bevor Sie putzen oder nachputzen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, sich bei Zahnputzstreiks durchzusetzen:

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Erziehung: Die 9 besten Tipps gegen Zahnputzstreiks

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1. Zähne putzen soll Spaß machen. Kaufen Sie eine Zahnbürste, die Ihrem Kind gefällt und/oder lassen Sie es einen peppigen Zahnputzbecher aussuchen. Gut wäre auch ein Kinderspiegel, damit Ihr Kind sich beim Putzen sehen kann – dann wird das ganze gleich viel interessanter. Wechseln Sie eventuell die Zahnpasta und probieren Sie aus, welche Ihr Kind am liebsten mag.
2. Wecken Sie das Interesse Ihres Kindes am Zähneputzen durch ein kindgerechtes Buch, dass die Notwendigkeit des Zähneputzens darstellt. Oder putzen Sie mit Musik oder zu einem Lied. Vorschläge für Zahnputzlieder finden Sie z.B. im Internet unter http://www.kindergarten-workshop.de/ in der „Musik-Ecke“ (Bekannte Melodien).
3. Geben Sie jedem Zahn einen Tiernamen, etwa „Jetzt putzen wir den Krokodilzahn, da hinten schaut der Bärenzahn raus und vorne sind die Mäusezähne…“.

4. Putzen Sie sich gegenseitig die Zähne. Lassen Sie Ihr Kind Ihre Zähne putzen und putzen Sie dann im Gegenzug seine Zähne.

5. Putzen Sie gemeinsam die Zähne, damit Ihr Kind Sie als Vorbild beim Zähneputzen beobachten kann und sieht, dass auch Sie zweimal täglich die Zähne putzen.

6. Benutzen Sie eine Handpuppe oder die Lieblingspuppe/das Lieblingstier Ihres Kindes, um über das Zähneputzen zu sprechen. Bitten Sie Ihr Kind, der Puppe oder dem Tier zu zeigen, wie das Zähneputzen geht. Anschließend putzen Kind und Puppe/Tier gemeinsam die Zähne.

7. Besorgen Sie eine Sanduhr oder einen lustigen Eierwecker, damit Ihr Kind (ab etwa drei Jahren) auch wirklich zwei Minuten lang putzt.

8. Zeigen Sie Ihrem Kind ruhig einmal ein Foto von einem durch Karies zerstörten Gebiss. Solche hässlichen braunen Schneidezahn-Stummel möchte es wahrscheinlich auf keinen Fall und putzt sich lieber die Zähne.

9. Bei hartnäckiger Zahnputz-Verweigerung sollten Sie Ihrem Kind ruhig und bestimmt sagen, dass es keine Süßigkeiten mehr haben kann, so lange es sich nicht die Zähne putzt. Auch kann es dann keinen gesüßten Tee oder Saftschorle zum Trinken bekommen, nur Wasser oder ungesüßten Tee. Verlieren Sie anschließend kein Wort mehr übers Zähneputzen. Sagen Sie Ihrem Kind, wenn es nach Süßem fragt, jedes Mal ruhig, aber bestimmt: „Ich kann dir leider nichts Süßes geben. Ohne Zähneputzen macht der Zucker deine Zähne kaputt. Süßes kannst du erst wieder essen, wenn du dir die Zähne putzt.“ Das überzeugt über kurz oder lang selbst die dickköpfigsten Zahnputzmuffel.

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