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Erste Hilfe: Medizinischer Notfall an Bord

Lesezeit: < 1 Minute Wie ist es eigentlich um die Erste Hilfe bestellt, wenn mit dem Flugzeug oder einem Kreuzfahrtschuff unterwegs sind und Ihnen plötzlich etwas zustößt? Wenn Sie an Bord stürzen und sich ein Bein brechen, oder wenn Sie im Flieger ohnmächtig werden – wer kann Ihnen da helfen? Das Magazin BENEFIT wollte es wissen und hat sich für Sie erkundigt.

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Erste Hilfe: Medizinischer Notfall an Bord

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Erste Hilfe auf dem Schiff
Ein Bordarzt ist auf jedem Kreuzfahrtschiff obligatorisch, selbst auf Flusskreuzfahrtschiffen. Er ist für alle infrage kommenden Notfälle ausgebildet und mit den wichtigsten medizinischen Geräten ausgestattet. Schienen für die Versorgung von Knochenbrüchen zählen ebenso dazu wie Defibrillatoren für Herzinfarkt-Patienten. Auch kleinere Operationen sind möglich.

In sehr seltenen Fällen muss der Patient stationär an Land behandelt werden. Das erfolgt dann im nächsten geeigneten Hafen. Nur in extrem seltenen Fällen und wenn jede Minute zählt müssen die Patienten per Hubschrauber ausgeflogen werden.

Erste Hilfe im Flugzeug
Ein medizinischer Notfall im Flieger wird zunächst vom medizinisch geschulten Bordpersonal versorgt. Auch dort stehen medizinische Geräte für die Erstversorgung zur Verfügung. Zudem ist oft ein Arzt unter den Passagieren.

Bei unklarer Diagnose oder einem akutem Notfall entscheidet der Pilot immer zugunsten des betroffenen Passagiers, dass eine Zwischenlandung (so genannte Sicherheitslandung) auf dem nächsten Flughafen mit einem geeigneten Krankenhaus in der Nähe erforderlich ist.

Die Kosten für eine Sicherheitslandung übernehmen in aller Regel die Krankenkassen. Ist ein stationärer Aufenthalt in einem ausländischen Krankenhaus erforderlich, übernimmt in den EU-Ländern Ihre Krankenkasse die Kosten (Wichtig: Krankenkasse umgehend informieren und Belege sammeln!).

Für außerhalb der EU empfiehlt sich der Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Sie gibt es schon für unter 10 Euro pro Jahr und Person und übernimmt die Kosten für ärztliche Versorgung und einen eventuell notwendig werdenden Rückflug.

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