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ERP: Deshalb lohnt sich eine Verlagerung in die Cloud

Lesezeit: 3 Minuten Wer die Prozesse innerhalb seines Unternehmens optimieren möchte, der kann auf digitale Unterstützung auf keinen Fall verzichten. Um sämtliche Steuerungs- und Planungsaufgaben innerhalb einer Firma effektiver zu gestalten, greifen deshalb immer mehr Betriebe zu ERP-Systemen.

3 min Lesezeit
ERP: Deshalb lohnt sich eine Verlagerung in die Cloud

ERP: Deshalb lohnt sich eine Verlagerung in die Cloud

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Dabei rücken Varianten für die Cloud immer mehr in den Mittelpunkt. Denn nicht nur im Alltag sind Lösungen wie Dropbox, iCloud oder Google Drive nicht mehr wegzudenken, sondern auch im gewerblichen Bereich. Denn diese bringen im Vergleich zu On-Premise-Lösungen zahlreiche Vorteile mit sich.

Worin liegt der Unterschied zwischen einer On-Premise-Lösung und einem System in der Cloud?

Grundsätzlich handelt es sich bei einem On-Premise-Programm um Software, die auf einem Server im Unternehmen installiert wird. Für die Anschaffung der entsprechenden Hardware ist dieses selbst zuständig. Zudem fallen die Wartung, Datensicherung sowie die Verwaltung in die Aufgabengebiete der Firma. Das bedeutet, dass das Unternehmen ein eigenes Rechenzentrum betreiben muss, das für die Instandhaltung der ERP-Software zuständig ist.

Entscheidet sich ein Betrieb hingegen für cloudbasiertes ERP, so werden sämtliche Daten auf einem externen Server beim Anbieter gespeichert. Um auf diese Zugriff zu bekommen, benötigt man lediglich eine Internetverbindung, ein internetfähiges Gerät sowie die Zugangsdaten. Und schon kann von jedem beliebigen Ort aus auf die Daten zugegriffen werden.

Die Vorteile der Cloud-Lösung

ERP-Systeme aus der Cloud erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch woran liegt das? Welche Vorteile bringt eine solche Lösung mit sich?

Schnelle Implementierung:

Verglichen mit einer On-Premise-Lösung lässt sich cloudbasiertes ERP schneller implementieren. Denn dafür benötigt ein Unternehmen keine zusätzliche Hardware vor Ort. Folglich muss keine Zeit für die Beschaffung sowie Installation der IT-Infrastruktur aufgebracht werden. Zudem ist somit auch kein zusätzlicher Aufwand nötig, wenn das ERP-System in mehreren Niederlassungen eingeführt werden soll.

Geringere Kosten:

Da keine Hardware für eine Cloud-Lösung nötig ist, entfallen für das Unternehmen Kosten für die Anschaffung sowie Instandhaltung. Zudem sind kein eigenes Rechenzentrum sowie dessen Verwaltung nötig. Dies spart enorme Kosten. Denn der Anbieter stellt der Firma die gesamte IT-Infrastruktur zur Verfügung. Zudem gewährleistet er, dass das System funktioniert und ist für den Datenschutz verantwortlich. Updates muss das Unternehmen ebenfalls nicht selbst aufspielen, denn auch für regelmäßige Aktualisierungen ist der Anbieter der Cloud-ERP zuständig. Dies reduziert die Betriebskosten enorm.

Immer auf dem neuesten Stand:

Wer auf Software aus der Cloud setzt, der kann sich sicher sein, dass ihm immer die neueste Version zur Verfügung steht. Denn der Anbieter aktualisiert das ERP-System ständig und gewährleistet so, dass dieses stets auf dem neuesten Stand ist. Hat sich eine Firma hingegen für eine On-Premise-Lösung entschieden, so ist diese selbst für Updates verantwortlich. Dies ist jedoch mit einem enormen Aufwand verbunden und erfordert spezialisiertes Personal. Insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben ist diese Voraussetzung jedoch oftmals nicht gegeben. So kommt es nicht selten vor, dass diese auf Updates verzichten und mit veralteten Versionen arbeiten.

Hohe Sicherheit:

Da der Anbieter bei einem cloudbasierten ERP-System für die Datensicherheit verantwortlich ist, gewährleistet eine solche Lösung höchste Sicherheit. Denn hochqualifiziertes Personal kümmert sich und die Verwaltung und sorgt dafür, dass alle Standards eingehalten werden. Backups werden zum Beispiel auf mehreren Servern hinterlegt, die sich an unterschiedlichen Orten befinden. So stellt der Anbieter sicher, dass die Unternehmensdaten selbst im Falle eines Defekts an einem Serverstandort dennoch sicher sind.

Flexible Anpassung:

Viele cloudbasierten ERP-Systeme bieten einem Unternehmen die Möglichkeit, einzelne Software-Funktionen hinzu zu buchen oder zu kündigen. Somit erhält und bezahlt eine Firma letztlich auch wirklich nur die Leistungen, die sie wirklich benötigt.

Fazit

Wer für einen reibungslosen Ablauf verschiedener Prozesse innerhalb des Unternehmens sorgen möchte, der sollte auf ein ERP-System setzen. Dass immer mehr Firmen dabei eine cloudbasierte Lösung bevorzugen, ist nicht unbegründet.  Bevor diese sich jedoch für eine der zahlreichen Optionen auf dem Markt entscheiden, sollten sie sich einen Überblick verschaffen und diese untereinander vergleichen. Dabei gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten, die man in diesem Ratgeber nachlesen kann. Erst dann lässt sich eine fundierte Entscheidung treffen.

Bildnachweis: so47 / stock.adobe.com

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