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Ernährungstipps bei Schlafstörungen

Ernährungstipps bei Schlafstörungen
geschrieben von Andreas Brieschke

Schlafstörungen können Sie ganz leicht mit Ernährung verändern. Schlafen Sie besser mit Bier oder mit Kaffee ein? Erfahren Sie welche Nahrungsmittel schlaffördernd sind und was man bei Schlafstörungen besser sein lässt.

Unter den vielen möglichen Ursachen von Schlafstörungen spielt falsche Ernährung eine Rolle. Umgekehrt lässt sich der Schlaf mit vernünftiger Ernährung fördern. Zu beachten sind auch hier die individuellen Unterschiede. Es gibt aber eine Reihe von allgemeingültigen Maßnahmen. Bestimmte Nahrungsmittel sind schlaffördernd andere eher störend.

Schlafstörungen: Mit vollem Bauch schläft es sich schlecht

Generell gilt wohl, dass ein voller Bauch nicht gerne studiert. Deshalb schläft es sich aber noch lange nicht gut. Schlafstörungen können ihre Ursache in zu spätem Essen haben. Eigentlich möchten die Verdauungsorgane eine Pause machen. Es kommt zu Völlegefühl, Blähungen und Gärungsvorgängen. Klar mit genug Schnaps klappt es immer, aber erholsamer Schlaf sieht anders aus.

Insbesondere auf größere Eiweißmengen sollten Sie am Abend verzichten. Fleisch, Bohnen und Käsesoßen sind am schwierigsten zu verdauen. Das Wort „Abendbrot“ ist schon ganz richtig. Etwas Kohlenhydrate (eben Brot) oder Obst und Gemüse, welches Sie gut vertragen sind abends kein Problem.

Aber bitte nicht direkt vor dem Schlafengehen. Nebenbei bemerkt sind die Erdnüsse oder Chips beim Fernsehen auch keine gute Idee. Am besten Sie essen zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr. Mit dem Abnehmen hat dies im Übrigen leider nichts zu tun. Die Kalorien, die Sie mittags essen, machen genauso dick.

Warum Bananen schlaffördernd wirken

Es gibt nun eine Reihe von Substanzen, die bei Schlafstörungen helfen können. Interessant ist die Aminosäure Tryptophan (ein Eiweißbaustein). Lebensmittel mit einem hohen Anteil dieses Stoffes wirken sich günstig auf die Schlafstörungen aus. Die leichte Abendmahlzeit darf also gerne Bananen enthalten oder aus Bananen bestehen. Auch Milchprodukte enthalten viel Tryptophan. Wir empfehlen also Bananenquark.

Bananen sollte man in jedem Falle aus biologischem Anbau kaufen. Hierfür spricht die eigene Giftbelastung aber auch die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen der großen fruit companies.

Schlafstörungen: Bier oder Kaffee?

Ein Schluck Bier hilft manchen Leuten auch sehr gut in den Schlaf. Der Alkohol spielt dabei zwar eine gewisse Rolle, ist aber nicht wirklich entscheidend. Die leichte Bitterkeit fördert den Vagustonus, das vegetative Nervensystem schaltet auf Ruhe. Außerdem wirkt der enthaltene Hopfen auf viele Menschen beruhigend.

Wenn es bei Ihnen genau umgekehrt sein sollte und das ist gar nicht so selten, versuchen Sie einmal etwas Paradoxes. Ein Schluck Kaffee wirkt bei etlichen Leuten ebenfalls schlaffördernd. Hier scheint das homöopathische Prinzip der Umkehrwirkung zum Tragen zu kommen. Wichtig ist es aber sofort nach dem Kaffee ins Bett zu gehen. Sonst klappt der Trick nicht und Sie sind hellwach.

Bildnachweis: Yakobchuk Olena / stock.adobe.com

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Andreas Brieschke