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Ernährung: Zink stärkt Ihr Abwehrsystem

Lesezeit: < 1 Minute Zink ist einer der wichtigsten Verbündeten unseres Immunsystems. Zusammen mit den Enzymen reguliert Zink den Stoffwechsel, den Blutzuckerspiegel, den Hormonhaushalt und das Abwehrsystem. Deswegen ist eine ausreichende Zinkaufnahme mit der Nahrung wichtig.

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Ernährung: Zink stärkt Ihr Abwehrsystem

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Der Körper kann Zink nur in gegrenzten Mengen bevorraten, achten Sie deshalb auf Alarmzeichen für einen Zinkmangel. Zinkmangel erkennen Sie beispielsweise an weißen Flecken auf den Nägeln, Hautreizungen, Appetitlosigkeit und verlangsamter Wundheilung. Auch der bei der Einnahme von Antibiotika kann es zu einer Unterversorgung mit Zink kommen, denn sie behindern die Resorption im Darm. Die Verhütungspille gehört ebenfalls zu den Zinkräubern.

Kinder und Jugendliche, Schwangere und Stillende, Raucher und alle die regelmäßig Alkohol trinken, Hochleistungssportler und Menschen die unter starkem Stress stehen brauchen eine Extraportion Zink mehr. Wenn Sie sich ausgewogen ernähren sollten Sie normalerweise jedoch ausreichend Zink zu sich nehmen. Unten finden Sie eine Übersicht der Lebensmittel, die besonders viel Zink enthalten.

Zink soll aber auch bei Schnupfen helfen: Einer Studie der amerikanischen Cleveland Clinic Foundation zu Folge verkürzt die Zufuhr von Zink die Dauer einer Erkältung um die Hälfte.

Diese Lebensmittel liefern Ihnen eine Extraportion Zink:

  • Vollkornprodukte (Weizenkleie, Haferflocken, Buchweizenmehl) enthalten besonders viel Zink
  • Absolute Spitzenreiter unter den Zink-Lieferanten sind Kürbiskerne, Sesamsamen, Erdnüsse, Cashewnüsse, Sonnenblumenkerne
  • Edamer, Emmentaler, Berg- und Butterkäse, aber auch Parmesan, Pecorino, Blauschimmelkäse bieten reichlich Zink
  • Mageres dunkles Fleisch (Lamm oder Rind) ist ebenfalls ein guter Zink-Lieferant, auch nicht schlecht sind Hähnchen oder Ente
  • Muscheln bieten jede Menge Zink; Garnele, Hummer und Krebse sind auch nicht zu verachten
  • Bei den Fischsorten führen Rotbarsch, Schwertfisch, Lachs und Thunfisch. Auch gut: Ölsardinen und Räucherfisch.

Bildnachweis: airborne77 / stock.adobe.com

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