Gesundheit Praxistipps

Ernährung mit Vollkornbrot

Lesezeit: 2 Minuten Viele von Ihnen haben vielleicht die Erfahrung gemacht: Vollkornbrot ist gesund, aber es liegt Ihnen schwer im Magen. Das muss nicht sein. Wie Sie Vollkornbrot genießen können, lesen Sie hier.

2 min Lesezeit
Ernährung mit Vollkornbrot

Ernährung mit Vollkornbrot

Lesezeit: 2 Minuten

Vollkornbrot: Definition

Vollkorn sind Brote, bei denen das ganze Korn inklusive der Randbestandteile verarbeitet wird. Je höher der Vollkornanteil der Brote ist, desto besser für unsere Gesundheit. Es lohnt sich also, auf Vollkornbrot umzusteigen.

Vollkornbrot: Gesunde Ernährung durch Ballaststoffe

Eine Scheibe Weizenvollkornbrot enthält 3,7 Gramm, eine Scheibe Weißbrot dagegen nur 1,6 Gramm. Pro Tag sollten Sie mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, um die Darmaktivität anzuregen und das Immunsystem zu stärken. Außerdem senken Sie dadurch Ihr Risiko für Erkrankungen wie Diabetes und Darmkrebs.

Vollkornbrot und der Haken dabei

Vollkornbrot enthält außerdem noch viel pflanzliches Eiweiß, Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen . In 100 Gramm Weizenvollkornbrot stecken viermal so viel Vitamin B6 als in derselben Menge Weißbrot.

Nach einer Studie der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung und Diätetik klagen nach dem Verzehr von Vollkornbrot etwa fünf Prozent der Befragten über Magendruck, Völlegefühl oder Blähungen.

Vollkornbrot und die Verdauung

Rebellieren bei Ihnen auch Magen und Darm nach dem Genuss von Vollkornbrot? Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen müssen sich Ihre Verdauungsorgane erst an den Verzehr von Vollkorn gewöhnen. Die Verdauungsenzyme in Magen und Darm, welche die Nahrung zerlegen, brauchen für die Verarbeitung des vollen Korns etwas länger als bei Weißbrot.

Wie Sie Vollkornbrot genießen können

Verdauungsproblemen können Sie vorbeugen, indem Sie auf Brot aus fein gemahlenem Vollkornmehl umsteigen. Allerdings ist Brot aus echtem Vollkornmehl in normalen Bäckereien kaum erhältlich und Sie bekommen lediglich Körnerbrote angeboten. Diese Brote bestehen zum größten Teil aus Auszugsmehl, also Mehl bei denen die Randbestandteile des Korns ausgesiebt werden. Häufig werden dem Teig dann ganze Körner in Form von Sonnenblumenkernen oder Leinsamen beigemischt.

Wer Sie also das volle Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoff-Angebot des Brotes aufnehmen möchte, kaufen Sie Ihr Vollkornbrot aus fein gemahlenem Mehl in Vollkornbäckereien, Reformhäusern oder Naturkostläden.

Fazit

Erhöhen Sie Ihre Verträglichkeit für Vollkornbrot, indem Sie langsam essen, gut kauen, nur kleine Portionen zu sich nehmen, fettarme Brotbeläge bevorzugen und auf das Sättigungssignal Ihres Körpers hören.

Bildnachweis: Printemps / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: