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Erkennen Sie erste Anzeichen für Rheuma

Lesezeit: 2 Minuten Leiden auch sie unter morgendlichen Schmerzen oder Schwellungen in den Gelenken? Haben Sie das Gefühl die Gelenke sind nach der Nacht richtig steif? Dann leiden Sie möglicherweise unter Rheuma. Weitere Anzeichen für Rheuma und Tipps für den Alltag werden in diesem Artikel behandelt.

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Erkennen Sie erste Anzeichen für Rheuma

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Was ist Rheuma?

Mit dem Begriff Rheuma wird meist im Volksmund die „Rheumatoide Arthritis“ bezeichnet. Es gibt jedoch eine Reihe anderer rheumatischer Erkrankungen, die aber nicht Gegenstand dieses Artikels sind.

Bei der Rheumatoiden Arthritis handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Dabei ist das Immunsystem fehlgesteuert und greift das körpereigene Gewebe und die Gelenke an. Von Rheuma sind Frauen wesentlich häufiger betroffen als Männer. 

Wie erkenne ich, ob ich betroffen bin?

Anzeichen für eine rheumatoide Arthritis können folgende Beschwerden sein:

  • In der Nacht oder am Morgen nach dem Erwachen leiden Sie unter Schmerzen oder Schwellungen in den Gelenken. Besonders betroffen sind am Anfang der Erkrankung die Gelenke der Hände und der Finger.
  • Die Gelenke sind nach dem Schlaf steif und werden erst nach mehr als einer Stunde beweglicher.
  • Sie fühlen sich müde und erschöpft.

Wie stellt der Arzt fest, ob ich unter Rheuma leide?

Bei Anzeichen einer rheumatischen Erkrankung wird der Arzt Blutuntersuchungen und Röntgenaufnahmen der betroffenen Gelenke veranlassen. Je früher die Erkrankung festgestellt wird, desto günstiger die Prognose. Rheuma ist eine chronische Erkrankung, die nicht geheilt werden kann. Aber es ist möglich, die Beschwerden zu lindern und den Verlauf zu verlangsamen. 

Was kann ich selber gegen die Beschwerden unternehmen?

Bewegung: Die betroffenen Gelenke müssen in jedem Fall regelmäßig bewegt werden um einer Versteifung entgegen zu wirken. Besonders angenehm sind dabei Übungen für die Gelenke in warmem Wasser.

Kälte: Kälteanwendungen helfen bei Entzündungen gegen Schmerzen und Schwellungen. Dazu werden sogenannte Kühl-Packs ins Gefrierfach gegeben und dann auf das entzündete Gelenk gelegt. Achten Sie darauf, das Kühl-Pack in ein dünnes Tuch einzuwickeln, um Erfrierungen der Haut zu verhindern.

Hilfsmittel: Treten im weiteren Verlauf der Erkrankung Einschränkungen in der Beweglichkeit auf, so gibt es eine Reihe technischer Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern können. Das sind zum Beispiel Greifhilfen, spezielle Schreibstifte und Hilfsmittel um Knöpfe zu schließen oder einen Schlüssel im Schloss zu drehen und einiges mehr.

Bildnachweis: Evrymmnt / stock.adobe.com

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