Homöopathie Praxistipps

Erkältungskrankheiten bei Säuglingen mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Sobald der Säugling mit der Außenwelt in Berührung kommt, können sich auch die Erkältungskrankheiten zeigen. Wenn die ersten Zähnchen durchdrücken kommt es häufig zu den ersten Erkältungssymptomen. Mit der richtigen Schüßlersalzdosierung und –anwendung bekommen Mutti und Vati die Beschwerden schnellstens in den Griff.

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Erkältungskrankheiten bei Säuglingen mit Schüßlersalzen behandeln

Erkältungskrankheiten bei Säuglingen mit Schüßlersalzen behandeln

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Die Symptome einer Rhinitis (Schnupfen) sind zuerst ein glasklares Sekret aus der Nase des Säuglings, es jammert herum, da es keine Luft durch sein Näschen bekommt, dies quält ihn sehr. In dieser Zeit mit diesem Sekret benötigt Ihr kleiner Liebling die biochemische Mineralsalz Nr. 8 Natrium chloratum D6 und die Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12. ZU Beginn verabreichen Sie bitte 5 mal täglich jeweils 1 Tablette entweder direkt in das Fläschchen mit dem Brei. Zusätzlich kann die stillende Mutter 3 mal täglich 5 Tabletten der oben aufgeführten biochemischen Mineralsalze lutschend einnehmen. So bekommt der Säugling mit jedem Stillen auch seine entsprechende Schüßlersalz-Ration.

Gehen Sie am besten in die Apotheke

Sie können sich auch direkt in der Apotheke Nasentropfen für Babys mit den oben aufgeführten biochemischen Mineralsalzen zubereiten lassen. Hierbei werden jeweils Schüßlersalz-Globuli in den Nasentropfen aufgelöst. Diese speziellen Nasentropfen können Sie dann mehrmals täglich mit einem Tropfen pro Nasenloch vor dem Stillen oder dem Fläschchen geben in die Nase des Säuglings einträufeln. Die geschwollene und entzündete Nasenschleimhaut schwillt dadurch ab und das Kind bekommt beim Trinken wieder genügend Luft.

Kommt es zu dem lästigen Husten, dann können die biochemischen Mineralsalze auch eine gute Hilfe für Ihren Säugling sein. Bei der kleinsten klimatischen Veränderung im Raum oder in der Umwelt, kann der Säugling sofort mit Husten darauf reagieren. Sobald die trockene Heizungsluft wieder beginnt, trockenen die Nasenschleimhäute des Säuglings auch aus und bieten eine großartige Angriffsfläche der Rhinoviren, die sich dann auch in Form eines Husten äußern können.

Achten Sie darauf, welche genauen Symptome beim Husten Ihr kleiner Liebling aufweist, denn danach richten sich auch die Schüßlersalz-Gaben.

Ist der Husten trocken und bellend hat sich das biochemische Mineralsalz Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 sehr bewährt.

Tritt hingegen bereits weißlich, ziehend-verschleimtes Sekret auf, so sollte man zum biochemischen Mineralsalz Nr. 4 Kalium chloratum D6 wechseln.

Handelt es sich eher um eine unproduktiven, trockenen Reizhusten hat sich das biochemische Mineralsalz Nr. 8 Natrium chloratum D6 sehr bewährt.

Verkrampft sich der Säugling unter den Hustenattacken, so ist das biochemische Mineralsalz Nr. 7 Magnesium phosphoricum das Mittel der ersten Wahl.

Hustet der Säugling bereits grünliches Sekret, auch Sputum oder Auswurf genannt, aus, so sollte man das biochemische Mineralsalz Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 verabreichen.

Anwendung der Schüßlersalze

Geben Sie die oben aufgeführten Schüßlersalze mit jeweils 1 Tablette mehrmals täglich in den Brei und falls noch gestillt wird, nimmt die Mama jeweils 5 Tabletten lutschend ein. Sie können auch den Schnuller sehr gut zum Einsatz bringen, indem Sie mit zwei bis maximal 3 Tropfen abgekochtem Wasser die jeweiligen Tabletten auf einen Plastik- oder Holzlöffel zum Brei verrühren und auf den Schnuller streichen. So lutscht der Säugling die biochemischen Mineralsalze.

Sie können auch in der Apotheke eine spezielle Hustensalbe mit den Schüßlersalzen Nr. 2, 4, 7, 8 und 10 herstellen lassen und damit die Brust des Säuglings mehrmals täglich einreiben.

Um diesem Problem Herr zu werden, kann man die Nordsee ins Kinderzimmer holen. Hierfür benötigt man eine Wäscheleine, die im Zimmer des Kindes aufgehängt wird und Trockentücher, die in einer Salzwasserlösung getränkt, ausgewrungen im Zimmer aufgehängt werden. Man kann diese feuchten Tücher natürlich auch auf die warme Heizung im Zimmer hängen. Man achte darauf, dass die Tücher ständig feucht gehalten werden.

Sie können jedoch auch vor der Herbst- und Winterzeit bereits Wochen vorher mit einer Immunkur für den Säugling und vor allem auch für sich selbst und die ganze Familie eine Prophylaxe betreiben.

Hierfür verwendet man die unten aufgeführten biochemischen Mineralsalze mit den oben aufgeführten Dosierungen, also der Säugling bekommt jeweils eine Tablette in den Brei oder in Fläschchen, Kinder über einem Jahr bis fünf Jahren jeweils 2 Tabletten und alle anderen Personen Ihrer Familie jeweils 5 Tabletten lutschend:

  • Morgens das Schüßlersalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12
  • Mittags das Ergänzungssalz Nr. 17 Manganum sulfuricum D6
  • Nachmittags das Ergänzungssalz Nr. 21 Zincum chloratum D6
  • Abends zur Schlafenszeit das Schüßlersalz Nr. 11 Silicea D12

Der Organismus nimmt diese Tabletten gut über die Mundschleimhaut auf, so sollte man die jeweiligen Mineralsalz-Tabletten lutschend zu sich nehmen oder im speziellen Fall beim Säugling über den Schnuller anbieten.

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