Krankheiten Praxistipps

Erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall: Erkrankungen und persönliche Faktoren

Lesezeit: 2 Minuten Über 6 Millionen Menschen sterben weltweit pro Jahr an einem Schlaganfall. Er zählt gemeinsam mit dem Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen. Das individuelle Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, hängt von anderen Erkrankungen, aber auch von der persönlichen Lebenssituation ab.

2 min Lesezeit
Erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall: Erkrankungen und persönliche Faktoren

Erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall: Erkrankungen und persönliche Faktoren

Lesezeit: 2 Minuten

Man kann das Risiko für einen Schlaganfall effektiv senken. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören das Rauchen, Übergewicht und mangelnde Bewegung als vermeidbare Risikofaktoren. Das gilt vor allem dann, wenn auch ein genetisches Risiko oder Begleiterkrankungen hinzukommen.

Risikofaktoren: Einige Erkrankungen steigern das Risiko

Die Häufigkeit und die meistens schweren Folgen des Schlaganfalls sorgen schon seit Jahrzehnten für eine umfangreiche Forschung. Man weiß heute viel über den Schlaganfall, seine Entstehung und seine Behandlung und dennoch sterben in Deutschland jährlich fast 100.000 Menschen an einem Schlaganfall.

Einige Faktoren, die das Risiko erheblich steigern, lassen sich beeinflussen, andere nicht. Dazu zählt vor allem die genetische Disposition, sprich die erbliche Vorbelastung. Menschen, in deren Verwandtschaft schon öfters Schlaganfälle vorgekommen sind, sollten ihre Risikofaktoren besonders aufmerksam bewerten. Zu den wichtigsten Erkrankungen, die das Risiko beeinflussen, zählen Bluthochdruck, Diabetes, Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und Migräne. Bei Bluthochdruck und Diabetes ist die richtige Einstellung mit Medikamenten ein wichtiger Schritt, um das Risiko zu senken.

Schlaganfallrisiko – Aktiv werden und sein Leben ändern!

Die Angst vor einem Schlaganfall ist gerade bei älteren Menschen ein häufiger Begleiter. Dieser Respekt ist auch gerechtfertigt, denn das Alter ist ein nicht beeinflussbarer Risikofaktor für einen Hirninfarkt. Dennoch kann man das persönliche Risiko mit einigen Maßnahmen gut senken und die eigenen Chancen so deutlich erhöhen:

RisikofaktorAuswirkungenMaßnahme
ÜbergewichtZahlreiche Folgen wie Bluthochdruck oder Diabetes, die allesamt das Risiko für einen Schlaganfall deutlich erhöhen.Gewichtsreduzierung, am besten dauerhaft durch Ernährungsumstellung
Mangelnde BewegungBluthochdruck wird gefördert, die Blutgefäße werden nicht trainiert.Regelmäßiges Ausdauertraining mit Schwimmen, Walken, Spazierengehen, Radfahren oder Joggen
RauchenStudien haben gezeigt, dass Rauchen das Risiko direkt erhöht. Durch die vermehrte Bildung von Blutgerinnseln steigt des Risiko für einen Schlaganfall deutlich an.Aufhören zu rauchen, bei Bedarf mit Hilfsmitteln oder mit Unterstützung eines Coachs.
Ungesunde ErnährungSehr fettreiche Ernährung sorgt für erhöhte Cholesterinwerte, was wiederum die Arteriosklerose vorantreibt. Eine salzreiche Ernährung hebt den Blutdruck. Beides steigert das Schlaganfallrisiko.Gesunde Vollwertküche, gerne orientiert an der mediterranen Küche. Wenig Fleisch, viel Fisch und Gemüse. Salz- und Fettarm.
Übermäßiger AlkoholkonsumVerändert viele Stoffwechselvorgänge und verstärkt den Bluthochdruck.Die Alkoholmenge auf ein gesundes Maß von 20 g pro Woche begrenzen.

Bildnachweis: Picture-Factory / Adobe Stock

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: