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Erbrechen beim Hund: Die homöopathische Notfallapotheke

Lesezeit: 2 Minuten Die homöopathische Notfallapotheke für den Hund sollte auf ein breites Spektrum an Verletzungen oder Erkrankungen des geliebten Vierbeiners ausgerichtet sein. Da Erbrechen beim Hund häufig vorkommt und mitunter nicht ganz ungefährlich ist, sollten Sie sich auch für diesen Fall passend wappnen.

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Erbrechen beim Hund: Die homöopathische Notfallapotheke

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Der Hund ist unruhig, schmatzt viel und hat erhöhten Speichelfluss: Diese Anzeichen könnten auf eine Übelkeit des Hundes hindeuten, die zum Erbrechen führen kann. Bei der Behandlung mit homöopathischen Mitteln muss man zwischen akutem und chronischem Erbrechen unterscheiden.


Symptome und Arten beim Erbrechen

Ganz ähnlich wie beim Menschen ist auch vielen Hunden kurz vor dem Erbrechen übel und unwohl. Hundebesitzer können dies an der Unruhe der Tiere erkennen oder am erhöhten Speichelfluss. Viele Tiere schmatzen und gähnen auch, bevor es zum Erbrechen beim Hund kommt. Handelt es sich in erster Linie um ein einmaliges, akutes Erbrechen, muss man sich als Besitzer des Vierbeiners keine allzu großen Sorgen machen.

Sollte das Erbrechen jedoch anhalten (länger als zwei Wochen), so spricht man von einer chronischen Erkrankung, die unbedingt ärztlich behandelt werden sollte. Durch Untersuchungen wie Röntgen oder Ultraschall gilt es, ernsthafte Erkrankungen zu erkennen oder auszuschließen.

Ursachen für das Erbrechen beim Hund

Müssen sich Hunde erbrechen, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. In der Regel sind die Gründe für das Erbrechen beim Hund harmlos und liegen häufig darin, dass der Vierbeiner zu schnell gefressen hat, neues Futter nicht verträgt oder auch verdorbenes Futter gegessen hat.

Das Verschlucken eines Fremdkörpers sowie eine Vergiftung durch Pflanzen und Lebensmittel sind besorgniserregender, aber nicht unbehandelbar. Möglich wäre aber auch die Infektion mit Viren, Würmern und Bakterien oder eine Erkrankung der Niere und Leber sowie Krebsgeschwüre und psychische Störungen. Diese Erkrankungen gilt es, durch medizinische Methoden zu behandeln.

Homöopathische Mittel für den akuten Fall

In der Regel können homöopathische Mittel beim Erbrechen beim Hund nur begrenzt helfen, vor allem aber in akuten Situationen. Liegt die Ursache für das Erbrechen in schwerwiegenden Erkrankungen, gilt es eine spezifische Therapie mit dem Tierarzt zu ermitteln. Homöopathische Mittel sind daher ideal für den akuten Fall, unterwegs und auf Reisen.

So hilft Cocculus D6, wenn Hunden übel und schwindelig ist (z. B. bei kurvenreichen Autofahrten), dies aber nach dem Aussteigen schnell wieder abklingt. Wirkt der Hund hingegen sehr nervös, ist gereizt und kann trotz Würgen nicht erbrechen, hilft möglicherweise Nux Vomica. Veratrum album, Phosphorus und Ipecacuanaha sind homöopathische Mittel, die gegen Erbrechen und Durchfall gleichzeitig helfen.

Was gilt es bei der Behandlung zu beachten?

Damit die Situation des Hundes nicht verschlechtert wird, ist es ratsam, nur ein Mittel beim Erbrechen beim Hund zu verabreichen – und nicht zu versuchen, mit mehreren gleichzeitig zu behandeln.

Auch wenn bei homöopathischen Mitteln Nebenwirkungen nur begrenzt nachgewiesen wurden, sollte man entsprechend der Symptome behandeln und das passende Mittel verwenden. Wichtig ist daher, dass man sich die Symptome genau anschaut und nicht durch andere Personen oder Ratschläge beeinflussen lässt. In der Regel kennt der Besitzer seinen Hund am besten und kann diesen daher sehr gut einschätzen.

In der Potenz C30 wird zur Behandlung bei Erbrechen beim Hund ein Globuli (Kügelchen) in 40 ml Wasser aufgelöst. Mit einer Wasserflasche oder Spritze werden dann etwa 20 ml ins Maul des Hundes gespritzt. Wichtig ist lediglich, dass die Schleimhäute mit dem Wirkstoff in Berührung kommen – ein Schlucken der Flüssigkeit oder der Kugeln ist nicht zwangsweise nötig.

Ist eine Verbesserung beim Hund zu erkennen, sollte die Behandlung gestoppt werden. Erst wenn erneut eine Verschlechterung der Symptome eintritt, wird wieder behandelt.

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