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Entscheidungen: Wenn die Vielfalt zum Glückskiller wird

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben sicher auch schon einmal die Metapher von dem Esel gehört, der zwischen zwei Heuhaufen verhungert, weil er sich nicht entscheiden kann, von welchem er fressen soll. Aber ist Ihnen auch bewusst, dass die Vielfalt an Wahlmöglichkeiten, die das moderne Leben uns offeriert, allzu leicht zum Glückskiller wird? In diesem Artikel lernen Sie eine kleine Vereinfachung als Entscheidungshilfe gegen Konflikte bei Entscheidungen kennen.

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Entscheidungen: Wenn die Vielfalt zum Glückskiller wird

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Kennen Sie die kleine Schwester der Wahlmöglichkeit? Sie heißt Entscheidungsvielfalt oder Entscheidungskonflikt. In den "guten alten Zeiten“ wurde gegessen, was da war und man ging schlafen, wenn es dunkel wurde, denn man war müde von der harten Arbeit des Tages.

Wie die Vielfalt der Entscheidungen zum Glückskiller wird
Heute kann es schon eine Weile dauern bis man sich entschieden hat, ob man lieber essen gehen, selbst kochen (aber was?) oder etwas beim Lieferservice bestellen soll. Dann muss zunächst entschieden werden, welcher Lieferdienst (also welche Speisekarte) und dann welches Gericht.

Darüber kann oft ebenso viel Zeit vergehen, wie bei der Wahl des Abendprogramms: Disco, Kino, Theater, Spaziergang, Freunde treffen, Fernsehen – aber welchen der fast 50 Sender, die über Kabel oder Satellit ins Haus gesendet werden? Da wird die Vielfalt oft zum Glückskiller.

Und schon wird die Wahl zur Qual im Entscheidungskonflikt
Bei der Vielfalt lässt sich zwar FAST immer etwas finden, das den persönlichen Neigungen (und dem Geldbeutel) entspricht. IMMER jedoch lautet die Entscheidung für eine Wahlmöglichkeit gleichzeitig ein Entscheiden gegen alle anderen. Manch einer kann sich dann gar nicht entscheiden oder ist frustriert, weil er viele ebenso vielversprechende Optionen nicht wahrnehmen kann.

Der pfiffige Ausweg aus dem Konflikt mit den Entscheidungen
Fragen Sie sich nicht "welche Optionen habe ich?“, sondern fragen Sie sich lieber "wonach ist mir?“. Sich zuerst zu fragen, welches Bedürfnis für uns die größte Bedeutung hat, hilft uns ungemein dabei, die Entscheidung zu treffen, mit der wir nachhaltig glücklich sind.

Selbst wenn der Abend dann nicht so ganz wie gewünscht verläuft, wir können uns auf jeden Fall sicher sein, dass wir uns für das entschieden haben, was uns am wichtigsten erschien. Zumal wir keine Garantie haben, dass eine der anderen Optionen befriedigender verlaufen wäre.

Seit ich mich an diese Regel halte, habe ich den Zeitraum zur Auswahl eines Gerichts im Restaurant auf ein Zehntel reduziert. Ich frage mich zuerst (meist schon auf dem Weg ins Restaurant), ob ich Appetit auf Fisch, Geflügel oder Fleisch habe und schaue mir dann nur diesen Teil der Speisekarte an. Alles andere ignoriere ich und bin meistens sehr zufrieden mit meiner Wahl.

Und hier eine Vereinfachung als Entscheidungshilfe
Das nächste Mal, wenn eine Entscheidung aus einer Vielzahl an Möglichkeiten ansteht, sei es beim Shopping, bei der Freizeitgestaltung oder Menüauswahl, fragen Sie sich doch auch einmal, wonach Ihnen ist und suchen Sie dann gezielt danach. Sie werden sehen, dass Ihnen die Entscheidung viel leichter fällt und Sie mit Ihrer Wahl wesentlich glücklicher sind, als wenn Sie sich zuerst das gesamte Angebot ansehen und dann nicht wissen, wofür Sie sich entscheiden sollen.

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