Homöopathie Praxistipps

Empfindungen der Pflanzenfamilien für die Wahl des homöopathischen Mittels nutzen

Lesezeit: 2 Minuten Rayan Sankaran hat sehr detailliert die Empfindungen der einzelnen Pflanzenfamilien herausgearbeitet und sie so für die Verschreibung des passenden homöopathischen Mittels nutzbar gemacht. Lesen Sie hier über die grundlegenden Empfindungen der Anacardiaceen, der Korbblütler und der Liliengewächse. Für welche Menschen passen sie?

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Empfindungen der Pflanzenfamilien für die Wahl des homöopathischen Mittels nutzen

Empfindungen der Pflanzenfamilien für die Wahl des homöopathischen Mittels nutzen

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Die besonderen Empfindungen der Anacardiaceae in der homöopathischen Behandlung

Anacardium, Rhus toxicodendron und Rhus venata sind die bekanntesten Anacardiaceen. Das Grundgefühl eines Menschen, der eine Anacardiaceae als homöopathisches Mittel benötigt, ist das Gefühl des Gefangenseins. Er steckt fest und kann sich nicht mehr bewegen.

Es kommt zur Schmerzempfindung des Drucks und zu Krämpfen. Charakteristisch für einen Zustand, der durch eine Ancardiaceae gebessert werden kann, ist die Modalität „besser durch Bewegung“. Durch Bewegung kann das Gefühl festzustecken gelindert werden. Dadurch kommt es zu einer Besserung der Symptome und der Stimmung.

Die besonderen Empfindungen der Compositae (Korbblütler) in der Homöopathie

Arnica, Chamomilla, Bellis-p., Taraxum und Cina sind die bekanntesten homöopathischen Mittel, die aus Korbblütlern gewonnen werden. Die grundlegende Empfindung dieser Pflanzenfamilie ist die, verletzt worden zu sein. Menschen, die einen Korbblütler als homöopathisches Mittel benötigen, haben Angst vor Annäherung, weil sie Angst davor haben, verletzt zu werden.

Sie sind schnell verletzt und schockiert. So wundert es nicht, wenn die Korbblütler auch die besten homöopathischen Verletzungsmittel für körperliche Verletzungen und Schocks bei Unfällen sind. Bleiben lange nach einem Unfall oder nach einer Operation Schocksymptome zurück, ist häufig eine Compositae als homöopathisches Mittel angezeigt.

Die besondere Empfindung der Liliengewächse in homöopathischen Behandlung

Die bekanntesten Liliengewächse in der Homöopathie sind Veratrum album, Sarsaparilla und Lilium tigrinum. Das grundlegende Gefühl der Liliengewächse ist das Gefühl des Ausgestoßenseins. Menschen die konstitutionell ein Liliengewächs benötigen, fühlen sich häufig von einer Gruppe ausgestoßen. Sie fühlen sich vernachlässigt und ausgeschlossen. Dies kann sich sowohl auf die eigene Familie beziehen als auch auf eine Klassengemeinschaft oder die Kollegen einer Arbeitsstelle.

Fazit

Jede Pflanzenfamilie ist durch ihre eigenen besonderen Empfindungen gekennzeichnet. Während die Anacardiaceae sich festgehalten und gefangen fühlen, fühlen sich die Korbblütler schnell verletzt und schockiert.

Die Liliengewächse leiden unter dem Gefühl ausgestoßen zu sein. Die grundlegende Empfindung eines Menschen hilft, das passende Konstitutionsmittel für ihn zu finden. Rayan Sankaran war einer der ersten Homöopathen, die explizit auf diesen Zusammenhang hingewiesen haben.

Bildnachweis: Halfpoint / stock.adobe.com

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