Homöopathie Praxistipps

Ekzeme beim Pferd homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Neben dem Sommerekzem können Pferde auch "normale" Ekzeme haben, die durch Medikamente, Waschmittel oder Desinfektionsmittel, Staub oder Kälte ausgelöst werden können. Mit homöopathischen Mitteln kann man diese oft gut in den Griff bekommen.

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Ekzeme beim Pferd homöopathisch behandeln

Ekzeme beim Pferd homöopathisch behandeln

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Ekzeme beim Pferd

Es sind nicht immer die ganz schlimmen Auswirkungen des Sommerekzems, es können auch einfache Ekzeme beim Pferd entstehen, die ihm das Leben schwer machen. Ausgelöst werden diese Hauterkrankungen oft durch eine Allergie auf Medikamente oder Waschmittel, die man zur Reinigung der Sattelunterlagen benutzt, oder durch Staub, Hitze oder Kälte. Selbst Zusätze im Futter können diese Probleme auslösen. Versuchen sie deshalb zuerst, das Problem einzugrenzen und benutzen Sie ein anderes Waschmittel oder ein anderes Medikament, wenn das möglich ist. Befreien Sie die Haut zusätzlich von Staub und Schweiß.

Bessert sich der Zustand der Haut, hat man den Auslöser bereits gefunden. Da die Ausscheidungsorange wie Leber und Nieren oft auch überlastet sind, können die Giftstoffe, die dadurch vermehrt entstehen, auch über die Haut ausgeschieden werden. Deswegen sollte man immer eine Unterstützung der Organe mit in Betracht ziehen bei einer homöopathischen Behandlung.

Ekzeme bei Pferden homöopathisch behandeln

Echinacea zur Unterstützung des Immunsystems sollte eigentlich bei fast jeder Krankheit eingenommen werden. Echinacea D30 1 x am Tag für 1-2 Wochen unterstützt das Pferd dabei sich selbst zu helfen.

Zur Entgiftung und als Reaktionsmittel wendet man Sulfur D30 1 x am Tag an. Pferde, die Sulfur benötigen, haben trockene Haut, die Schuppen bildet. Juckreiz und ein unangenehmer Geruch sind oft Begleiterscheinungen bei einem Ekzem, wenn Sulfur nötig ist. Sulfur löst gerne Erstverschlimmerungen aus und sollte dementsprechend vorsichtig eingesetzt werden. Deswegen sollte man dieses Mittel nicht zu oft geben, sondern erst abwarten, wie es nach 2 oder 3 Tagen wirkt.

Calcium phosphoricum D30 ist für die schlanken und lebhaften Pferde, die bei Hauterkrankungen auch körperliche Probleme bekommen. Gerade an der Schweifrübe und an den Beinen können in der kalten Jahreszeit vermehrt Hautprobleme auftreten.

Graphites D30 ist für die Muffel, die immer wieder mit Verstopfungen zu kämpfen haben und bei denen die Ekzeme nässen, Borken bilden und gelbliche Absonderungen haben. Ekzeme treten bei diesem Typ eher in der Fesselbeuge und der Mähne auf. Meist mit einer Verschlimmerung bei Kälte.

Weitere homöopathische Mittel, die eingesetzt werden, sind Sepia (eher für Stuten), Pulsatilla, Phosphorus, Silicea, Hepar sulfuris, Petroleum und Psorinum, jeweils in der D30 1 x am Tag.

Alle Mittel können für 1-2 Wochen eingesetzt werden. Bei einer Besserung gibt man das Mittel nur noch nach Bedarf.

Bildnachweis: Nigel / stock.adobe.com

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