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Eisenmangel – Symptome und Behandlung

Lesezeit: 2 Minuten Fühlen Sie sich müde und schlapp? Sind Sie schwanger? Leiden Sie an Essstörungen oder machen Sie eine Diät? Sind Sie Vegetarier oder Veganer? In diesen Fällen ist es möglich, dass Sie einen Eisenmangel haben. Welche Symptome treten bei Eisenmangel auf? Wie können Sie Ihren Eisenmangel selbst behandeln?

2 min Lesezeit
Eisenmangel – Symptome und Behandlung

Eisenmangel – Symptome und Behandlung

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Frauen haben einen höheren Eisenbedarf als Männer

Grund dafür sind die monatlichen Regelblutungen der Frauen im gebärfähigen Alter. Auch Frauen, die eine sehr starke Monatsblutung haben oder öfters Diäten durchführen, leiden vermehrt an Eisenmangel. Ebenso haben Menschen im fortgeschrittenen Alter, die sich nicht mehr ausreichend ernähren oder Schluckprobleme haben, häufig Eisenmangel. Auch Patienten mit Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, chronischen Entzündungen, Krebs oder Arthritis können darunter leiden.

Welche typischen Symptome treten bei Eisenmangel auf?

  • Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Haarausfall
  • brüchige und dünne Nägel
  • Depressionen
  • häufiges Frieren
  • Infektanfälligkeit
  • Vergesslichkeit
  • Restless Legs (unruhige Beine)

Wie kann ein Eisenmangel festgestellt werden?

Wenn Sie an den oben genannten Symptomen leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er wird Ihnen Blut abnehmen und Ihren Eisenwert überprüfen. So kann festgestellt werden, ob Sie einen Eisenmangel – man spricht dabei auch von Blutarmut oder Anämie – haben.

Falls dies der Fall ist, wird Ihnen Ihr Arzt in den meisten Fällen ein Eisenpräparat verordnen. Bitte beachten Sie, dass Sie Eisenpräparate immer getrennt von Käse, Milch und Milchprodukten, Kaffee, Tee, Kakao und Rotwein einnehmen sollten, denn diese Lebensmittel verhindern die Eisenaufnahme im Körper. Also bitte nicht die Eisentablette mit Kaffee oder Tee hinunterspülen, sondern immer mit Wasser.

Wie können Sie Ihren Eisenmangel ohne Medikamente beheben?

Es ist mittlerweile fast überall bekannt, dass Spinat nicht zu den eisenreichen Lebensmitteln gehört. Zudem konnten Wissenschaftler belegen, dass unser Körper Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln schlechter resorbieren kann, als aus Fleisch. Rotes Fleisch und Innereien liefern uns sehr viel Eisen.

Wenn Sie jedoch Vegetarier oder Veganer sind, wird der Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren für Sie wohl kaum in Frage kommen. In diesem Fall empfehle ich Ihnen, eisenreiche pflanzliche Lebensmittel, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Schwarzwurzeln und grünes Gemüse zu sich zu nehmen. Trinken Sie Mineralwasser mit einem hohen Eisengehalt.

Tipp: Damit Ihr Körper das Eisen aus Pflanzen besser aufnehmen kann, sollten Sie dazu immer Vitamin-C-reiche Lebensmittel verzehren. Essen Sie deshalb zu eisenhaltigen Nahrungsmitteln Südfrüchte, Kartoffeln, Beeren oder Kiwis. Falls dies nicht möglich ist, genügt es auch, ein Glas Orangensaft zu trinken.

Bildnachweis: tashatuvango / stock.adobe.com

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