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Einkaufen vernetzt: Wie sieht der Supermarkt der Zukunft aus?

Lesezeit: 3 Minuten Schon heute ist der Trend zum vernetzten Einkaufen und zum Online-Shopping nicht mehr von der Hand zu weisen. Gerade der Einzelhandel stellt sich auf die grundlegende Wandlung des Kaufverhaltens ein, um sich auch in Zukunft auf dem Markt etablieren zu können. Was sind die Potenziale, die Chancen und die Entwicklungen, die sich beim vernetzen Einkauf ergeben?

3 min Lesezeit
Einkaufen vernetzt: Wie sieht der Supermarkt der Zukunft aus?

Einkaufen vernetzt: Wie sieht der Supermarkt der Zukunft aus?

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Überall alles günstig und in bestmöglicher Qualität kaufen: Das Shoppingideal ist eines der Ziele, das immer mehr Kunden ins Internet treibt, bevor sie einen Laden betreten. Für den Einzelhandel traurige Gewissheit, die sich derzeit vollkommen in ihren Potenzialen und Chancen wandelt. Wer zukünftig einkaufen möchte, wird nur noch wenig selbst erledigen müssen und den Großteil per Smartphone und App bestellen. Erst kürzlich stellte ein Kölner Unternehmen den Supermarkt der Zukunft vor, um neue Ideen auszutesten (Quelle: WDR.de).

Nachhaltig, vernetzt & digital shoppen im Supermarkt der Zukunft

Zunächst einmal geht es zum Kühlschrank, um unabhängig von den Öffnungszeiten den Wocheneinkauf im Blick zu behalten. Welche Termine stehen an? Gibt es ein Dinner mit Freunden oder einen Kindergeburtstag zu organisieren? Wer in Zukunft alles im Blick behalten möchte, fragt einfach seinen Kühlschrank. Darüber hinaus liefert das Programm eine Zutatenliste für gewünschte Rezepte. Danach geht es in den Supermarkt. In Discountern und Märkten wie bei Lidl wandert der Blick zuerst auf Smartphone und App, wo die QR Codes einzuscannen sind.

Hier lassen sich detaillierte Informationen zu den Produkten, ihren Inhaltsstoffen und ihren Eigenschaften abrufen. Wo kommen eigentlich das Ei und die Tomate her, die es bis in das Ladenregal geschafft haben? So landen nicht nur die passenden Produkte im Warenkorb. Der Supermarkt der Zukunft setzt auf Nachhaltigkeit und ein intensiveres, persönlicheres Kauferlebnis.

An der Kasse dann die nächste vernetzte Möglichkeit, ab sofort per App vollkommen digital und bargeldlos zu bezahlen. Das macht den Einkauf nicht nur komfortabel, sondern auch sicher. Was passiert eigentlich, wenn eines der Produkte einmal nicht mehr erhältlich ist? In diesem Fall wäre es doch praktisch, den QR Code einzuscannen und sich die gewünschten Produkte und Lebensmittel gleich nachhause zu bestellen.

 

Einkaufen vernetzt: Wie sieht der Supermarkt der Zukunft aus?
Viele Supermärkte bieten schon jetzt einen Lieferservice an.

Lebensmittel nachhause bestellen – Lieferunternehmen

Die Lieferoption ist an ein funktionierendes Logistikunternehmen gebunden, um vor dem Einkauf im Supermarkt gar nicht erst das Haus zu verlassen. Hier haben sich mittlerweile jede Menge unterschiedlicher Lieferdienste durchgesetzt, die vornehmlich in den Metropolen Verbraucher mit frischen Lebensmitteln versorgen. Ein blitzschneller Versand in einem luftdichten Karton, der hygienisch einwandfrei und geschützt die sensible Ware in erstklassiger Qualität abliefert: Das sind die Herausforderungen, die auch in Zukunft für die Online-Supermärkte und den komfortablen Service der Lieferung nachhause gelten.

Das Kölner Unternehmen geht heute davon aus, dass viele der aktuellen Zukunftsvisionen wohl recht surreal sind. Dennoch werden es einige der Technologien und Vorzüge bereits in die Gegenwart schaffen. So ist davon auszugehen: Was heute mit einem Lieferdienst beginnt, entfaltet auch in Zukunft sein Potenzial.

Doch wo finden Einzelhandelsunternehmen ihren Platz in der digitalen Shopping-Zukunft? Es sind eine umfassende Vernetzung und ein Angebot über einen Online-Verlag bzw. einen Onlineshop, der bei eigenem USP den wirtschaftlichen Erfolg absichert. Die Zukunft des Einkaufs liegt nicht nur in einem vernetzten Zugriff, sondern auch in einer komfortablen Barrierefreiheit, die es älteren Menschen ebenso wie Menschen mit körperlicher Einschränkung möglich macht, selbstbestimmt ihr Leben zu meistern.

Wie Findboxen beim Aussuchen helfen

Ein Potenzial im elektronischen Bereich sichert beispielsweise Findbox, die Kunden wiederum dabei hilft, passendes Handy Zubehör, Druckerpatronen oder Glühbirnen zu finden. Jeder, der bereits die Verpackung von Druckerpatronen zuhause öffnete, um dann festzustellen, dass es sich um die falsche Ware handelt, wird diesen Service zu schätzen wissen. Im Prinzip ist nichts weiter zu tun, als die leere Druckerpatrone an die Wand zu scannen. Dann liefert der Apparat direkt das passende Modell.

Digitale Preisschilder optimieren den Einkauf

Ein wichtiges Attribut bilden digitale Anzeigen und die Möglichkeit, zuverlässig alle Inhaltsstoffe sowie die jeweiligen Handelsketten zu überprüfen. Per Knopfdruck lassen sich Informationen und Veränderungen im Preis übertragen. Das spart auch den Aufwand aufseiten des Supermarkts. Zudem finden die Verbraucher alle enthaltenen Allergene und Inhaltsstoffe, was den Einkauf um ein Vielfaches vereinfacht und sicherer macht.

Praktisch wäre zum Beispiel eine leichtere Navigation durch unterschiedliche Märkte und Läden, so dass mithilfe einer App auch die Standort-Informationen in einem Supermarkt für dasselbe Produkt oder einen Hersteller ausgemacht werden. Wenn in diesem Zusammenhang Preisveränderungen sowie Angebote unterstützend aufleuchten, markiert dies eine fundamentale Verbesserung und Optimierung des Einkaufsverhaltens.

Wie Unternehmen ihre Position der Shoppingzukunft behaupten?

Die Zukunft des Shoppings ist intelligenter, einfacher und bequemer für den Verbraucher. Die Veränderungen und Gadgets optimieren den gesamten Markt und verschärfen zugleich die Konkurrenz für die Anbieter. Wer es nicht schafft, mit den zukünftigen Entwicklungen Schritt zu halten und sich in einer immer größer werdenden Branche einen einzigartigen USP zu sichern, wird wohl im grauen Einerlei der digitalen Vernetzung hoffnungslos versinken.

Bildnachweise:

Abb. 1: JuralMin / Pixabay
Abb. 2: MichaelGaida / Pixabay

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