Fotografie Praxistipps

Einführung in die Pflanzenfotografie

Lesezeit: 2 Minuten Die Pflanzenfotografie kennt viele Facetten: Sie reichen von der rein dokumentarischen Darstellung der Pflanzenwelt bis hin zum kreativen Spiel mit den unendlichen Farb- und Formenwelten der unterschiedlichsten Pflanzen.

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Einführung in die Pflanzenfotografie

Lesezeit: 2 Minuten

Die Pflanzenfotografie gehört zur Naturfotografie und bietet für den Fotografen einen enormen Vorteil gegenüber der Tierfotografie: Tiere sind in aller Regel Fluchtwesen – Pflanzen können dem Fotografen (außer bei starkem Wind) nicht aus dem Fokus geraten. Dennoch oder gerade deshalb lässt sich in der Pflanzenfotografie viel über das Spiel mit Unschärfe und Schärfe, mit Licht und Farbe entdecken.

Die erste Lektion beim Einstieg in die Pflanzenfotografie: Das Fotografieren von Pflanzen erfordert ein genaues Hinsehen. Hinzu kommt ein gewisses Auseinandersetzen mit dem Objektiv.

Und Pflanzenfotografie, wie die Naturfotografie insgesamt, erfordert ein hohes Maß an sorgfältigem Arbeiten. Denn Pflanzen stehen in ihrer natürlichen Umgebung selten isoliert. Geraten andere Pflanzen ins Bild, so stören diese die Aufnahme. Andererseits sollte es sich jeder Naturfotograf zur Selbstverpflichtung machen, bei seiner Arbeit nicht alle Pflanzen um das gewünschte Objekt herum zu zerstören.

Wer in den Makrokosmos der Pflanzenfotografie eintauchen möchte, benötigt gute Kenntnisse der technischen Möglichkeiten. Dies umfasst Themen wie Umgang mit Zeit, Blende und Belichtung. Bei der Pflanzenfotografie kommt es daher sowohl auf das "richtige Sehen" als auch auf einen gekonnten Umgang mit der Technik an.

Checkliste – Ausrüstung für die Pflanzenfotografie
Die Pflanzenfotografie gehört zur Makrofotografie. Dementsprechend gelten folgende Anforderungen an eine geeignete Ausrüstung: Sie benötigen eine geeignete Kamera, ein Makroobjektiv sowie einen Fernauslöser und ein handliches Stativ.

Pflanzenfotografie – die Kamera

  • guter Sucher mit großer Bildfeldabdeckung
  • Abblendtaste
  • Anschluss für einen Fernauslöser
  • gutes Blitzsystem
  • präzise Belichtungsmessung
  • ausreichend schnelles AF-Modul
  • gutes Bildsensor mit mittlerer Auflösung

Makro-Objektive für die Pflanzenfotografie
Wer in die Nahfotografie nur reinschnuppern will, und daher kein spezielles Makroobjektiv kaufen möchte, der kann heute auf viele Zoom-Objektive zurückgreifen, die häufig eine Makrofunktion besitzen. Ob diese allerdings tatsächlich für die Makrofotografie geeignet sind, ist eher fraglich.

Der Einstieg in die Nah- & Makrofotografie gelingt am besten mit reinen Makroobjektiven. Ein Makroobjektiv mit ca. 100 mm Brennweite ist eine gute Wahl, da es eine perfekte Kombination sowohl für Pflanzen- als auch für Tier- (Insekten) Makros ist. Übrigens: Beim Kauf eines Objektives ruhig einmal die Fremdmarken in Betracht ziehen – diese sind meist günstiger.

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