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Ein Rucksack ist schlecht für Kinderrücken

Lesezeit: 2 Minuten Die Schule hat begonnen und überall sieht man Kinder, die mit ihrem Schulrucksack unterwegs sind. Leider kann das gravierende Folgen haben. Denn für Kinderrücken sind Rucksäcke alles andere als gesund. Lebenslange Rückenschmerzen können die Folge sein.

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Ein Rucksack ist schlecht für Kinderrücken

Ein Rucksack ist schlecht für Kinderrücken

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Die Zahlen sind alarmierend. Immer mehr Kinder und Jugendliche haben Rückenschmerzen. Das geht aus mehreren Untersuchungen hervor, die weltweit durchgeführt werden. Das Problem ist, dass aus Kindern mit Rückenschmerzen Erwachsene mit Rückenschmerzen werden. Die Auswirkungen für unser Gesundheitssystem können gravierend werden. Daher sollte man schon sehr früh darauf achten, dass der Nachwuchs einen gesunden Rücken hat.

Finnische Rückenstudie schlägt Alarm

Eine von Dr. Teija Lund vom ORTON (Orthopädisches Krankenhaus in Helsinki) durchgeführte prospektive Langzeitstudie hat gezeigt, dass 59 Prozent der Schüler, die vom Schuleintritt bis zur Volljährigkeit beobachtet wurden, im Alter von 18 bis 19 Jahren an Rückenschmerzen litten. Die Hauptprobleme sind meistens dieselben. Bewegungsmangel, Übergewicht, viel Sitzen und eine schlechte Körperhaltung sind meistens Schuld daran, wenn es dem Nachwuchs schlecht geht. Leider sind diese Probleme selbst verursacht. Aber auch kleine Dinge können Schuld an den Rückenproblemen sein.

Augen auf beim Rucksackkauf

Zu diesen kleinen Dingen zählt auch der Rucksack, den unsere Kinder jeden Tag zur Schule und wieder zurück tragen. Im Gegensatz zum altbewährten Schulranzen birgt der Rucksack mehrere Probleme. Rucksäcke sind unergonomisch geformt und instabil. Daher kann es leicht passieren, dass das Gewicht nicht gleichmäßig verteilt ist. Das kann zu Verspannungen führen. Ganz schlecht ist es auch, nur einen Träger locker über der Schulter zu tragen. Hier sind Fehlhaltungen vorprogrammiert. Besser ist der stabile Ranzen, der das Gewicht gleichmäßig auf beide Schultern verteilt, auch wenn der Schulranzen vielleicht etwas uncool geworden ist.

Individueller Rucksack

Auch das Gewicht der Tasche spielt eine gewichtige Rolle. Der Ranzen sollte nie mehr als zwölf Prozent des Körpergewichts seines Trägers betragen. Zudem sollte man darauf achten, dass die Träger gepolstert und mindestens vier Zentimeter breit sind, damit sie sich nicht in die Schultern einschneiden. Außerdem wird das Gewicht so besser verteilt. Wichtig ist auch, dass sie verstellbar sind, damit der Rucksack immer individuell eingestellt werden kann.

Bildnachweis: Gorilla / stock.adobe.com

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