Gesundheit Praxistipps

Ein Leistenbruch bedeutet nicht das Ende des Sports

Lesezeit: < 1 Minute Früher war ein Leistenbruch ein nahezu unumstößlicher Grund, keinen Sport mehr machen zu können bzw. keinen Sport mehr machen zu dürfen. Mittlerweile gibt es bei einem Leistenbruch aber neuartige Operationsmethoden, die einem auch nach einem Leistenbruch erlauben Sport zu treiben.

< 1 min Lesezeit

Ein Leistenbruch bedeutet nicht das Ende des Sports

Lesezeit: < 1 Minute

Leserfragen an Dr. Spitzbart
Ein besorgter Leser fragte: "Mein Arzt hat mir einen Leistenbruch diagnostiziert. Er befindet sich an derselben Stelle, an der ich vor Jahren schon einmal einen Leistenbruch hatte. Nun hat mir der Arzt gesagt, ich solle aufhören Sport zu treiben. Er sagte, dass ich auch nach einer Operation keinen Sport mehr treiben könne, weil mein Bindegewebe zu geschwächt sei. Stimmt das?" Antwort: Diese Aussagen zum Thema Leistenbruch hört man immer wieder. Es war auch früher einmal so, dass mehrere Leistenbrüche oft mit einem Sportverbot einhergingen. Das betraf viele Männer, denn eine Schwäche der Bauchmuskulatur, gerade im Leistenbereich, ist bei Männern oft Veranlagung.

Heute allerdings gibt es moderne Operationsmethoden. Bei diesen wird ein Teflonnetz eingesetzt. Durch diese Operation bleibt Ihnen auch nach einem Leistenbruch die Fähigkeit erhalten Sport zu machen.

Lediglich wenn eine ausgeprägte Schwächung vorliegt – das kann während der Operation festgestellt werden – ist von Sport abzuraten. Diese Schwächung ist aber in den wenigsten Fällen vorhanden.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: