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Ein Kalender mit persönlicher Note: Geschenk oder Mitbringsel

Bald beginnt wieder ein neues Jahr. In manchen Geschäften und in den meisten Apotheken sowie bei Versicherungen bekommen die Kunden einen Kalender geschenkt. Auch in Geschäftsstellen und Firmen wird dieser Brauch gepflegt.

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Ein Kalender mit persönlicher Note: Geschenk oder Mitbringsel

Im privaten Bereich freuen sich die Menschen aber auch über was ganz Individuelles. Trotz des reichhaltigen Angebots in Buchhandlungen und im Zeitschriftenhandel kann ein ganz persönlicher Kalender große Freude bereiten. Ideen gibt es genug. Verschiedene Materialien finden sich in jedem Haushalt.

Gestalten Sie doch einfach mal einen eigenen Kalender. Sie können ihn verschenken oder selbst aufhängen. Sie werden sehen, Ihr Geschenk sorgt für Aufmerksamkeit.

Nun gibt es ja verschiedene Arten von Kalendern. Sicher haben Sie schon eine Vorstellung, wem Sie den Kalender schenken wollen und wie groß er sein soll. Ich gebe Ihnen hier einige Tipps für die Auswahl und das Gestalten eines Kalenders.

Beispiele:

  • Kalender für Verliebte
  • Wandkalender mit Fotos
  • Gute-Nacht-Geschichten
  • Familienkalender
  • Immerwährender Kalender
  • Kalender mit Sprüchen, Zitaten und Weisheiten
  • Urlaubskalender
  • Geburtstagskalender
  • Tischkalender
  • Namenstagskalender
  • Jahresplaner
  • Taschenkalender als Leporello
  • Kalender mit Vornamen oder Initialen, CD

Sie können für die Kalenderblätter je eine A4 Seite für einen Monat verwenden. Diese Variante eignet sich, um einen "Kalender für Verliebte" zu gestalten, einen Wandkalender mit interessanten Fotos oder einen 
"Gute-Nacht-Geschichten-Kalender" anzufertigen. Die Geschichten lassen sich auch gut durch Lieblingsmärchen ersetzen.

Für die Kalenderblätter nehmen Sie gutes weißes Kopierpapier, Zeichenkarton oder Tonkarton. Auch farbiges Kopierpapier ergibt einen interessanten Effekt. Beispielsweise können die einzelnen Monate abwechselnd verschiedene Hintergrundfarben bekommen. Schwarz als Untergrund zaubert einen edlen Eindruck.

Mit dem Locher bekommt jedes Kalenderblatt an der Oberkante in gleichmäßigen Abständen acht bis zehn Löcher. Zeichnen Sie die Abstände vor, so erreichen Sie, dass alle Blätter samt Löchern identisch sind. Nun fädeln Sie Kordel oder Band durch die Löcher hindurch. Sie beginnen an der Rückseite und fädeln nach vorn, dann wieder von der Rückseite nach vorn und immer so weiter bis zum Ende der Lochreihe. Sehr gut eignet sich Ringelband, für Karton auch Schlüsselringe.

Die obere Hälfte der Kalenderblätter gestalten Sie nach Verwendungszweck; entweder mit Familienfotos, Urlaubsfotos oder Babybildern. Wenn Sie Ihrem Schatz eine Freude machen wollen, können Sie aus rotem oder rosa Untergrund ein Herz ausschneiden und Ihr Bild oder ein gemeinsames Erinnerungsfoto hinter die Öffnung kleben. Beim nächsten Blatt können Sie dieses ausgeschnittene Herz gleich wieder aufkleben, es mit einem Spruch oder einer Mitteilung beschriften oder auch mit kleineren Fotos gestalten. Das macht sich besonders gut, wenn Sie verschiedenfarbige Blätter verwenden.

Für Geschichten oder Märchen können Sie jedes Blatt mit einer Umrahmung aus lustigen Motiven versehen. Je nachdem, ob Sie einen oder mehrere Kalender anfertigen, ob das Geschenk mehr professionell aussehen oder mehr individuell wirken soll, arbeiten Sie mit dem Scanner, Drucker oder Kopierer. Solche Motive lassen sich aber auch aufkleben. Auf die gleiche Weise fügen Sie die Geschichten oder Märchen in die Blattmitte ein.

Der unterste Teil des Kalenderblattes bleibt für die Datumsfelder reserviert. Den Monat schreiben Sie oben oder unten auf die Seite. Im Internet finden Sie jede Menge Vorlagen für Kalenderfelder. Diese können Sie sich ausdrucken, ausschneiden und aufkleben.

Im Einzelhandel und im Internet werden allerdings auch fertige Bastelkalender angeboten. Viele Fotofirmen ermöglichen die Gestaltung eines eigenen Fotokalenders, den Sie dann fertig ausgedruckt zugeschickt bekommen.

Gestalten Sie einen immerwährenden Kalender, so bleibt er dem Beschenkten lange Zeit erhalten. Diese Art eignet sich für Geburtstagskalender und Namenstagskalender. Immerwährende Kalender haben keine Wochentage, nur Monat und Datum.

Für einen Jahresplaner verwenden Sie A3 Format. Dadurch erhalten Sie genügend Platz für Notizen. Sie können auch hier kleine Fotos oder Motive einfügen.

Einen originellen Kalender erhalten Sie, wenn Sie jemandem die Lieblings – CD schenken und in die Innenseite der CD Hülle 12 quadratisch zugeschnittene bunte Foto-Kalenderblätter einlegen. Jedes Blatt können Sie mit dem Vornamen oder einem Spruch versehen. Der Empfänger bekommt so die Möglichkeit, das Kalenderblatt monatlich zu wechseln. Eine einfachere Variante erreichen Sie mit einer CD-Hülle, die als Kalender aufgestellt, den Schreibtisch schmücken kann.

Sehr praktisch, quasi für die Jackentasche oder Handtasche, eignet sich ein Leporello-Kalender (Ziehharmonika). Er lässt sich leicht auseinander falten und verschafft einen schnellen Überblick über das ganze Jahr. Ebenso schnell verschwindet er wieder und kann problemlos verstaut werden.

Wollen Sie einen Tischkalender anfertigen, falten Sie Tonkarton im Querformat. Sie messen an den Seiten je drei gleiche Abstände ab, verbinden die Punkte mit Lineal und Bleistift und knicken den Karton an den beiden entstandenen Linien nach innen. Eines der drei Felder dient als Grundplatte für den dreidimensionalen Aufsteller. Die Vorderseite gestalten Sie als Kalender im Querformat.

Eine andere Ausführung erreichen Sie mit silberfarbenem oder goldfarbenem Blech. Vielleicht haben Sie einen Heimwerker in der Familie oder im Freundeskreis, der das Abkanten übernehmen kann. Dieser Kalender wirkt edel und hält viele Jahre. Das Kalenderblatt können Sie jährlich neu gestalten.

Viel Erfolg!

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