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Ein Haustier für mein Kind: Darauf müssen Sie achten

Lesezeit: 2 Minuten Die meisten Eltern sind der innigen Bitte ihres Kindes um ein Haustier zumindest einmal entgegen getreten. Tiere sind süβ, kuschelig und treue Freunde für Ihre Kinder. Trotzdem zögern manche Eltern, wenn sie mit dem Wunsch nach einem pelzigen Freund konfrontiert werden. Ob diese Zurückhaltung gerechtfertigt ist und was die Tierhaltung erfordert, erfahren Sie hier.

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Ein Haustier für mein Kind: Darauf müssen Sie achten

Ein Haustier für mein Kind: Darauf müssen Sie achten

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Viele Eltern finden sich in Verhandlungen über die Tierhaltung mit Ihren Kinder in die Ecke gedrängt. Sie werden mit hartnäckigen Bitten, mutigen Versprechen und sogar steinerweichenden Trennen attackiert.

Die Kinder sind entschlossen: Sie wollen ein Haustier und werden alles in ihren Kräften Stehende tun, um Sie davon zu überzeugen. Sie sind auch gar nicht so unberechtigt in ihrem Wunsch: es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein Haustier ein positiver Beitrag zu der Entwicklung Ihres Nachwuchses leisten kann.

Haustiere haben einen positiven Einfluss auf die emotionale Entwicklung

Studien zeigen, dass Kinder mit Haustieren gesunder und psychisch stabiler sind als solche, die ohne Tier aufwachsen. Da man Tiere täglich füttern und regelmäßig pflegen muss, lernen die Kleinen, mehr Verantwortung zu übernehmen und eine bestimmte Ordnung zu halten. Auch das Kuscheln und Spielen hat seine Vorteile: Man baut eine enge Beziehung zum Haustier auf, das zu einem guten Freund wird. So leiden Kinder mit Haustieren weniger an Einsamkeit, meinen Wissenschaftler.

Wenn man Rücksicht auf die verschiedenen Bedürfnisse des Tieres nimmt, entwickelt sich das Einfühlungsvermögen für ein Lebewesen. Zu beachten ist aber, dass Ihr Kind selbständig für den neuen Freund sorgen sollte. Je jünger die Kinder, desto mehr Unterstützung für die Betreuung werden sie brauchen. Doch mit der Zeit sollten sie immer mehr Aufgaben übernehmen.

Gibt es Gefahren für das Kind?

Tiere können kratzen oder bei?en, wenn sie sich angegriffen oder gestresst fühlen. Katzen, Hunde oder Vögel sind nicht nur zur Unterhaltung da, sie brauchen auch Ruhe und haben bestimmte Bedürfnisse, die respektiert werden sollten. Dafür sollten Sie Ihrem Kind beibringen, wie es mit dem Tier umgehen sollte. Seien Sie also achtsam, wenn der Nachwuchs mit dem Tier in Kontakt ist.

Eine weitere Gefahr besteht in der Infizierung mit Würmern, die bei Katzen und Hunden entstehen können. Hunde
weisen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für den Fuchsbandwurm auf, eine schwer zu behandelnde Art der Bandwürmer. Die monatliche Entwurmung kann Abhilfe schaffen. Grundsätzlich sollte man das Tier alle drei bis sechs Monate entwurmen.

Flöhe können auch ein Problem aufwerfen, da sie sich schnell in Ihrer Wohnung verbreiten und sich ein Zuhause in Ihren Betten, Polster oder Teppiche machen. Für die Bekämpfung werden Medikamente als Tablette, Paste oder Injektion verwendet.

Ist ein Haustier nur ein vorübergehendes Interesse?

Wir haben festgestellt, dass das Tierhalten verschiedene Vorteile für Ihr Kind anbietet. Bedenken Sie aber, dass ein Haustier kein Spielzeug ist. Man kann es nicht loswerden, wenn man keine Lust mehr darauf hat. Es ist als ein Familienmitglied zu betrachten und zu respektieren. Deswegen sollen Sie ein ernstes Gespräch vor der Betreuung mit Ihrem Kind führen, um die beste Entscheidung treffen zu können.

Bidnachweis: 5second / stock.adobe.com

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