Homöopathie Praxistipps

Durstlosigkeit als Hinweis auf das angezeigte homöopathische Mittel

Lesezeit: 2 Minuten Vielen Kindern und Erwachsenen fällt es schwer, regelmäßig zu trinken. Kinder bringen ihre Trinkflasche noch fast voll aus der Schule mit und Erwachsene vergessen das Trinken, bis sie merken, dass ihnen schwindelig wird oder ihr Mund ganz ausgetrocknet ist. Lesen Sie hier, was Durstlosigkeit aus homöopathischer Sicht bedeutet und auf welche homöopathischen Mittel sie hinweisen kann.

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Durstlosigkeit als Hinweis auf das angezeigte homöopathische Mittel

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Durstlosigkeit und ihre Bedeutung für die homöopathische Behandlung

Wenn ein Mensch wenig Durst hat oder sich sogar zum Trinken ermahnen muss, steckt dahinter meist eine Scheu, sich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen. Menschen, die wenig trinken, neigen dazu, ihre Gefühle zu kontrollieren. Sie wollen möglichst keine unangenehmen Überraschungen im Leben erleben und sind sehr vorsichtig, wenn es darum geht, ein Risiko einzugehen.

Aus diesem Verständnis heraus und aufgrund von Mittelprüfungen kommen nur bestimmte homöopathische Mittel infrage, wenn ein Patient berichtet, dass er selten oder nie Durst hat.

Durstlosigkeit – auf welche homöopathischen Mittel kann sie hinweisen?

In erster Linie sind es Insektenmittel wie Apis, Cantharis und Vespera, die wenig Durst verspüren. Menschen, die ein Insektenmittel benötigen, haben instinktiv eine große Scheu vor Wasser und mögen es auch nicht, viel zu trinken. Weitere Mittel die mit Durstlosigkeit einhergehen, sind mineralische Mittel wie Natrium muriaticum und Alumina.

Während Natrium dem Fluss des Lebens aufgrund eines tief sitzenden Kummers nicht mehr vertrauen kann, hat Alumina sozusagen von Kind an mit einer großen Trockenheit zu tun. Die innere Identität kann in der Auseinandersetzung mit der Außenwelt nicht gehalten werden. Deswegen wird eine Befruchtung von außen auch in Form von Trinken möglichst vermieden.

Durstlosigkeit bei homöopathischen Pflanzenmitteln

Es gibt auch einige pflanzliche homöopathische Mittel, die in ihrem Mittelbild Durstlosigkeit aufweisen. Allen voran ist es das homöopathische Mittel Pulsatilla. Dies mag zunächst verwundern. Ist Pulsatilla doch dafür bekannt, dass sie nahe am Wasser gebaut ist und ihren Gefühlen freien Lauf lässt.

Doch wie steht es damit, sich dem Fluss des Lebens zu überlassen und auf ihn zu vertrauen? Auch Pulsatilla hat hier Schwierigkeiten. Gern hält sich die Pulsatilla-Frau an einem stärkeren Partner fest und versucht so der Notwendigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, zu entgehen. Auch andere  homöopathische pflanzliche Mittel können bei Durstlosigkeit angezeigt sein. Gelsemium, Sabadilla, Staphisagria und Colchicum leiden ebenfalls unter einer starken Durstlosigkeit.

Fazit

Durstlosigkeit ist ein wichtiges Symptom, das in einer homöopathischen Anamnese ebenso berücksichtigt wird, wie alle vom Patienten berichteten Symptome. Durstlosigkeit allein kann keinen eindeutigen Hinweis auf ein homöopathisches Mittel geben. Stehen aber aufgrund der Anamnese und der dort erfahrenen Beschwerden und Vorlieben verschiedene Mittel zur Auswahl, kann das Symptom der Durstlosigkeit den Ausschlag für ein bestimmtes homöopathisches Mittel geben.

Weitere Informationen zu den genannten Mitteln finden Sie unter:

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