Naturheilkunde Praxistipps

Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Migräne – Eigenbluttherapie kann helfen

Die Eigenbluttherapie ist ein sehr effektives, aber wenig bekanntes Naturheilverfahren, bei dem das entnommene Blut bestrahlt und in den Körper zurückgeleitet wird. Bei der Eigenbluttherapie entnimmt der Therapeut einige Milliliter Blut und spritzt sie dem Patienten - eventuell vermischt mit homöopathischen Medikamenten - zurück in die Muskulatur. Eine Weiterentwicklung ist die UV-Eigenbluttherapie, die sogar gegen Durchblutungsstörungen hilft.

Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Migräne - Eigenbluttherapie kann helfen

Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Migräne – Eigenbluttherapie kann helfen

Die „Fotobiologische Eigenbluttherapie“

Die „Fotobiologische Eigenbluttherapie“ fördert u.a. die Fließfähigkeit des Blutes. Sie können von einer Behandlung insbesondere dann profitieren, wenn sie z.B. an einer „Schaufensterkrankheit“ (Durchblutungsstörungen in den Beinen) leiden oder Ihre Gefäße infolge einer Diabeteserkrankung geschädigt sind.

Die Behandlung dauert 10 Minuten

Die Fotobiologische Eigenbluttherapie wird auch als „Ultraviolett-Bestrahlung des Blutes“ (abgekürzt: UVB) bezeichnet. Der Therapeut entnimmt bei der Eigenbluttherapie zunächst 50 ml Blut aus der Armvene.

Um die Gerinnung zu verhindern, wird es noch in der Spritze mit 10 ml Natriumcitratslösung vermischt.

Während der Therapeut das Blut zurück in die Armvene injiziert, läuft es langsam an einer UV-Lichtquelle vorbei, Nach 10 Minuten ist eine Behandlung abgeschlossen.

Eigenbluttherapie mit Sauerstoff

Einige Therapeuten wenden auch eine spezielle Variante der Eigenbluttherapie an, die HOT (Hämatogene Oxidationstherapie). Dabei wird das Blut zusätzlich zur UV-Bestrahlung mit Sauerstoff angereichert.

Einsatzgebiete der Fotobiologischen Eigenbluttherapie:

  • Durchblutungsstörungen
  • Diabetes
  • Migräne
  • Raynaud-Syndrom (Weißfingerkrankheit)
  • rheumatoide Arthritis
  • Makula-Degeneration
  • allgemeine Stärkung und Vitalisierung

In der Regel umfasst eine Behandlungsserie 6 bis 10 Einzelsitzungen, die in 3 bis 6 Wochen absolviert werden. Möglicherweise profitieren Sie auch von Auffrischungsbehandlungen, die Sie z.B. alle 2 Monate vornehmen lassen können.

Diese Nebenwirkungen der Eigenbluttherapie sind bekannt:

  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • verstärkte Urinausscheidung

In der Regel treten diese Nebenwirkungen jedoch äußerst selten und nur vorübergehend auf.

In diesen Fällen ist die Eigenbluttherapie nicht geeignet:

  • bei bestehenden Blutungen
  • bei Infektionen
  • bei Schilddrüsenüberfunktion
  • bei fiebrigen Krankheiten mit unklaren Ursachen
  • bei Überempfindlichkeit gegen UV-C-Licht

UV-Eigenblutbehandlungen nehmen sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker vor. Einen Therapeuten in Ihrer Nähe können Sie unter der folgenden Adresse erfragen. Die Behandlungskosten (ca. 40 € pro Sitzung) müssen Sie in der Regel selber tragen. Aber diese Investition in Ihre Gesundheit wird sich in den meisten Fällen wirklich lohnen.

Adressen von Therapeuten bekommen Sie bei der:

Eumatron GmbH
Reichenhaller Str. 48
81547 München

Tel.: 089/69 79 89 30
Fax: 089/6 971089
Internet: www.eumatron.de

Bildnachweis: Microgen / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: