Gesundheit Praxistipps

Durch eine positive Lebenseinstellung den Einstieg in den Sport schaffen!

Lesezeit: 3 Minuten Eine positive Lebenseinstellung ist der Schlüssel für den Einstieg in ein regelmäßiges sportliches Training und somit Voraussetzung für Gesundheit und Vitalität. Der vom Arzt erhobene Zeigefinger kann nicht dauerhaft zu regelmäßiger Bewegung motivieren.

3 min Lesezeit
Durch eine positive Lebenseinstellung den Einstieg in den Sport schaffen!

Durch eine positive Lebenseinstellung den Einstieg in den Sport schaffen!

Lesezeit: 3 Minuten

„Ohne Herz sieht man und erkennt doch nichts, hört man und versteht doch nichts, isst man und schmeckt doch nichts.“

Diese chinesische Weisheit ist vielleicht der Vorbote des „Kleinen Prinzen“ und verdeutlicht, was eine positive Lebenseinstellung zu bedeuten vermag. Selbstliebe und Nächstenliebe als Voraussetzung für eine positive Einstellung. Weitere Synonyme sind sicherlich „Lebensfreude“, „Optimismus“ und „Spaß“.

Ohne eine positive Lebenseinstellung ist ein Einstieg in ein regelmäßiges und vor allem dauerhaftes (lebenslanges) körperliches Training nur schwerlich zu schaffen. Nur auf den erhobenen Zeigefinger des Arztes zu reagieren, der auf einen ungesunden Lebensstil hinweist, lässt kaum Motivation für die notwendige Veränderung entstehen. Vielleicht beginnt man noch mit der körperlichen Aktivität. Es würde allerdings nur von kurzer Dauer sein.

Wie entsteht eine Grundeinstellung?

Unsere Grundeinstellungen entstehen durch unsere Muster im Unterbewusstsein während des Zeitraums der Kindheit und Jugend. Ein Kind hört bis zu seinem 18. Lebensjahr 150.000 negative Suggestionen, wie „das kannst du ja doch nicht“ oder „dafür bis du zu klein“ usw. Dass ein junger Erwachsener dann nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt, versteht sich von selbst.

Ein Aspekt für die Entstehung von Grundeinstellungen sind also häufige Wiederholungen. Auch starke Bilder manifestieren eine Einstellung. Wer nur in Krankheit lebt, sich selbst permanent als armen kranken Menschen sieht, der wird es schwer haben, ohne die Einnahme von Medikamenten wieder gesund zu werden.

Intensive Gefühle verstärken eine Prägung zusätzlich. Wer als Kind schon einmal auf eine heiße Herdplatte gefasst hat, wird diese sein Leben lang meiden, auch wenn sie kalt ist. Dieses Gefühl ist so intensiv, dass es keiner Wiederholung oder eines Bildes bedarf um ein Muster entstehen zu lassen.

Für die Manifestierung von Mustern ist der Glaube mitentscheidend. Ein zementierter Glaube kann auch über permanente Wiederholungen entstehen.
So wie sich über die Wiederholungen, die Bilder, die Gefühle und den Glauben negative Muster abspeichern, kann jeder Mensch sein Unterbewusstsein natürlich auch positiv programmieren. So wie man seine äußere Hülle durch körperliche Aktivitäten trainieren kann, so ist das auch mit seinem Inneren möglich.

Man muss nur ins Handeln kommen! Übung und Disziplin sind gefragt. Den Fokus auf das Positive im Leben richten und sich vom Negativem abwenden!Eine Änderung der Einstellung bedeutet eine Änderung des Denkens. Denken Sie ab sofort in Zuversicht!

Positive Körpersprache

Die Voraussetzung für die genannte aktive (Um-) Programmierung unseres Unterbewusstseins zur Bildung neuer, positiver Muster ist die Körpersprache. Sorgen Sie für eine positive Körpersprache! Lassen Sie sich sinnbildlich „nicht hängen“. Stehen Sie gerade, Brust raus mit erhobenem Kopf und signalisieren Sie Ihrem Unterbewusstsein „mir geht es gut“!

Wichtig ist gleichzeitig ein Lächeln. Lächeln ist der einfachste und leichteste Kraftspender. Sie spenden anderen und gleichzeitig sich selbst Energie. Übrigens lachen Erwachsene ca. 15mal am Tag. Kinder hingegen über 400mal! Im Durchschnitt lacht ein Deutscher ca. 6 Minuten am Tag, vor 40 Jahren waren es noch 18 Minuten!

Der Muskel, der die Mundwinkel nach oben führt ist der „Zygomaticus major“. Dieser kleine Muskel ist dafür verantwortlich, dass das Unterbewusstsein die Information bekommt „wir sind gut drauf“. Diesen Muskel können Sie aber auch manuell aktivieren. Lächeln Sie und massieren Sie genau den Punkt, am Ende des Lachmundes, direkt auf der Wange. So haben Sie den Effekt verdoppelt.

Der Schlüssel zu einer positiven Lebenseinstellung ist also die Körpersprache. Aufrechte Körperhaltung und Lächeln sind Energiespender und bilden die Basis für eine erfolgreiche positive Umprogrammierung des Unterbewusstseins. Man muss es nur tun, ins Handeln kommen! So tun als ob man gut drauf sei („s.t.a.o.“), aufrechte Körperhaltung und Lächeln.

Schauen Sie auf die Uhr und halten Sie dieses eine Minute durch. Sie werden sehn, es geht Ihnen gleich viel besser. Durch eine positive Grundeinstellung schaffen Sie sich die notwendige Motivation für den Einstieg in den Sport.

Schalten Sie Ihr natürliches Bewegungsbedürfnis ein

Ihr natürliches Bewegungsbedürfnis wird in dem Moment der Motivation wie bei einem Lichtschalter angeknipst. Wenn Sie motiviert sind, kommen Sie automatisch in Bewegung. „Motivation“ lässt sich aus dem lateinischen „movere= Bewegung“ ableiten. Man kann in dem Moment der Motivation nichts anders, als sich bewegen.

Das Entscheidende, um die Entwicklung vom Couchpotatoe zum Sportler erfolgreich gestalten zu können, ist ohne Druck und zu hohen Erwartungen in diesen Prozess einzusteigen. Lassen Sie sich Zeit. Die Basis ist zunächst ein Mehr an Alltagsbewegungen. Seien Sie kreativ und suchen Sie sich mehr Bewegung im Alltag.

Lassen Sie Rolltreppen und Fahrstühle alleine fahren. Verzichten Sie auch mal auf das Auto, steigen Sie als Busfahrer mal eine Station früher oder später aus usw. Dann können Sie langsam die regelmäßigen Bewegungen steigern. Gehen Sie jeden Tag eine Stunde spazieren. Steigern Sie dieses nach einigen Wochen auf regelmäßiges Wandern, dann Umsteigen auf Walken („schnelles Gehen“). Die weiteren Steigerungen wären Nordic Walking, Jogging bis hin zum schnelleren Laufen.

Entscheiden Sie selbst, wann der nächste Schritt folgt. Die Belastungsintensität sollte so gestaltet werden, dass Sie sich während der Belastung bequem unterhalten können. Schließen Sie sich einer Gruppe an! Lassen Sie sich von der positiven Einstellung der gesamten Gruppe anstecken.

Schließlich wissen Sie ja, dass aerobes Ausdauertraining (unter ständiger Anwesenheit von Sauerstoff) regelmäßig (2-3mal pro Woche, mindestens 30 Minuten) und dauerhaft (lebenslang) betrieben, wissenschaftlich nachgewiesen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt!

Bildnachweis: Wordley Calvo Stock / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: