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Drei Gründe, warum Wasser trinken schön macht

Lesezeit: 2 Minuten Über die vielen Cremes, Puder und Concealer hinweg vergisst man schnell, dass Schönheit bekanntlich von innen kommt. Tatsächlich hilft die beste Creme der Welt nicht, wenn der Körper nicht ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung hat. Erfahren Sie hier, wie viel Wasser Sie trinken sollten und warum Wasser schön macht.

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Drei Gründe, warum Wasser trinken schön macht

Drei Gründe, warum Wasser trinken schön macht

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Empfehlungen, wie viel Wasser man trinken sollt, unterscheiden sich stark. Viele Empfehlungen sprechen von zwei bis drei Litern Wasser am Tag, andere Getränke nicht mit eingerechnet. Im Hochsommer oder bei hoher körperlicher Betätigung mag das sinnvoll sein, für die meisten ist das aber ein utopischer Wert.

Auch seriöse Veröffentlichungen distanzieren sich von diesem Wert. Man darf schließlich nicht vergessen, dass auch über die Nahrung Wasser aufgenommen wird. Dehydratation ist zwar gefährlich, schadet der Konzentration und dem Körper selbst, aber mehr ist auch bei Wasser nicht immer besser.

Als Richtwert gelten 1,5 bis hin zu 3 Liter Flüssigkeit für einen Erwachsenen pro Tag, je nach Temperatur und körperlicher Anstrengung. Über 7 Liter hingegen gelten als bedenklich, da das Blut dann übermäßig verdünnt wird und wichtige Mineralien ausgeschwemmt werden. Mehr als 800 Milliliter pro Stunde kann der Körper allerdings auch nicht verwerten. Ein gesunder Erwachsener kann jedoch auch auf seinen Körper und das Durstgefühl hören.

Aufpassen müssen Herz-, Nieren- und Leberkranke. Die geschädigten Organe sind mit zu viel Wasser schneller überfordert als bei gesunden Menschen. Wichtig ist auch, den Durst vor allem mit Wasser oder Tee zu stillen. Wer überwiegend Cola oder andere Softdrinks trinkt, hat schnell den Tagesbedarf an Zucker weit überschritten. Zudem kommt der Blutzuckerwert nie zur Ruhe, sondern pendelt immer auf und ab. Auch Alkohol sollte nicht primär zum Durstlöschen verwendet werden.

1. Wasser gibt der Haut Feuchtigkeit und Elastizität

Die beste Feuchtigkeitscreme hilft nichts beziehungsweise kann höchstens noch schlimmeres verhindern, wenn der Körper dauerhaft dehydriert ist. Bleibt eine zusammengezogene Hautfalte stehen, dann fehlt dem Körper Flüssigkeit. Bei trockener Haut spielen zwar verschiedene Faktoren eine Rolle, ausreichend zu trinken kann aber bereits helfen.

Eine gut durchblutete Haut nimmt nicht nur mehr Nährstoffe auf, sondern bleibt auch länger faltenfrei, zumindest was Trockenheitsfältchen angeht. Weiterhin sorgt eine gute Durchblutung für einen frischen, gesunden Teint. Zu wenig Wasser lässt die Haut schlaff werden. Die Elastizität nimmt ab und auch die Widerstandskraft der Haut ist geschädigt.

2. Wasser kann Pickel abmildern

Wasser hilft dem Körper, Stoffwechselendprodukte und Giftstoffe auszuspülen. Was so aus dem Körper gespült wird, muss nicht mehr über die Haut abgegeben werden. Pickel können so etwa verhindert werden. Zudem ist die Hautbarriere nur dann voll funktionstüchtig, wenn der Körper genügend Wasser zur Verfügung hat.

Wasser kurbelt den Hautstoffwechsel an und fördert die Sauerstoffversorgung der Haut. So kann die Haut ihre Schutzfunktion erfüllen. Bei zu wenig Wasser wird die Schutzschicht brüchig. Bakterien können dann einfacher eindringen und Entzündungen verursachen.

Unreine Haut hat häufig auch mit der Beschaffenheit des Hauttalgs zu tun. Zu zäher Talg setzt sich schnell in Poren ab, verstopft diese und verursacht Mitesser und daraus folgend Pickel. Wer viel trinkt, kann den Hauttalg damit häufig etwas geschmeidiger machen und so Mitesser verhindern, bevor sie entstehen.

3. Wasser hält schlank

Wer jeden Tag um die zwei Liter Wasser trinkt, steigert seinen Kalorienverbrauch um 100 Kalorien pro Tag. Pro Jahr sind das 36.500 Kalorien, die umgerechnet etwa 5 Kilogramm Körperfett entsprechen. Dieser Effekt entsteht unter anderem dadurch, dass Wasser als Transportmittel dient. Es transportiert Nährstoffe aus dem Essen schnell in die Zellen und Abfallprodukte aus dem Körper heraus.

Zusätzlich bringt Wasser den Stoffwechsel auf Trab, sodass mehr Kalorien verbrannt werden. Auch Fett wird bei zu wenig Wasser eher eingelagert als verbrannt. Zu guter Letzt hilft Wasser, einem frühzeitigen Hungergefühl vorzubeugen. Wer ausreichend trinkt, dehnt mit der Flüssigkeit seinen Magen automatisch etwas. Dieser meldet dann erst später Hunger, als er es bei wenig Wasser tun würde. Man kann sich bei einer Diät den Hunger also bis zu einem gewissen Grad „wegtrinken“.

Bildnachweis: sebra / stock.adobe.com

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