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Diese Wahrheiten haben Ihnen die Lebensmittelhersteller nicht erzählt

Lesezeit: 2 Minuten Verarbeitete Nahrungsmittel, Fertigmenüs, tiefgekühlte Gerichte und fertige Saucen – in vielen Haushalten stehen sie täglich auf dem Tisch. Je weniger Zeit wir haben, desto einfacher scheint es: Packung auf, rein in die Mikrowelle, schon ist das Essen auf dem Tisch. Doch welchen Preis bezahlen wir wirklich für die praktischen Mahlzeiten? Hier erfahren Sie 10 Wahrheiten über Ihre Ernährung.

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Diese Wahrheiten haben Ihnen die Lebensmittelhersteller nicht erzählt

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1. Von verarbeiteten Nahrungsmitteln wird man süchtig und man isst zu viel davon

Eine normale Mahlzeit besteht aus Kohlehydraten, Eiweiß, Fett, Ballaststoffen und Wasser. Bei der Verarbeitung werden diese Komponenten verändert und konzentriert. Dadurch verändert sich die Art und Weise, wie der Körper diese Stoffe verdaut und verarbeitet. So kann durch den Genuss von Fertig-Mahlzeiten zum Beispiel die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn angeregt werden, welcher eine Rolle bei Sucht-Verhalten spielt.

Man nimmt durch industriell gefertigte Kost auch überwiegend Nahrungsmittel zu sich, die weniger Nährstoffe und Ballaststoffe enthalten, aber ein Gefühl der Befriedigung erzeugen. Ein Suchtverhalten beim Essen fängt an, wenn man sich beim Essen besonders gut fühlt. Dann möchte man dieses Gefühl immer wieder erzeugen, man isst also mehr und mehr …

2. Verarbeitete Nahrungsmittel haben etwas mit Übergewicht zu tun

Wissenschaftler konnten einen Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und den Zutaten der Fertig-Mahlzeiten wie Maissirup, Zucker und Glutamat feststellen. Eine Studie zeigt, dass man die Fettleibigkeit bei Kindern um 18 Prozent reduzieren könnte, indem man lediglich die Werbung für Fast Food aus dem Kinderprogramm streichen würde.

3. Verarbeitete Nahrungsmittel enthalten oft Zutaten, die nicht den Prinzipien einer gesunden Zusammenstellung von Mahlzeiten entsprechen

Dies kann zu Schwäche, schlechter Verdauung, zu Krankheiten einem übersäuerten Blut und Gewichtszunahme führen. Ein Beispiel: Eine Tiefkühlpizza mit Hackfleisch und Käse. Käse, ein Milchprodukt, Fleisch (tierisches Protein) und der Pizzateig (ein Weißmehlprodukt) sind in dieser Kombination für die Verdauung nicht gesund. Ballaststoffe und Vitamine fehlen hierbei fast völlig.

4. Verarbeitete Nahrungsmittel können zu einem Ungleichgewicht des inneren Ökosystems führen

Wenn die Darmbakterien nicht im Gleichgewicht sind, kann dies zu Verdauungsproblemen, Hungergefühl, Krankheit und Unwohlsein führen. Die Darmflora überlebt im Verdauungstrakt nicht, wenn man sie ständig vergiftet. Sie bevorzugt – genauso wie wir – natürliches, gesundes Essen.

5. Wer viele verarbeitete Nahrungsmittel zu sich nimmt, kann unter Depressionen, Stimmungsschwankungen und Gedächtnisproblemen leiden

Die Zutaten von Fertig-Mahlzeiten sind oftmals besonders billig und haben einen unzureichenden Nährstoffgehalt. Zum Beispiel sind die Fette und Öle in Fertig-Gerichten raffiniert, das heißt, die essentiellen Fettsäuren, die für einen gesunden Blutzuckerspiegel, für die Stimmung und das Gedächtnis notwendig sind, fehlen. Das Herz, die Hormone und das Gehirn leiden darunter, wenn man ausschließlich solche raffinierten Fette isst. Stattdessen sollte man Bio-Öle, unraffinierte Fette oder „extra Vergine“ Öle zum Kochen verwenden.

6. Fertignahrungsmittel werden oft unterwegs, im Laufschritt oder bei der Arbeit gegessen.

Die meisten Leute, die Fertiggerichte zu sich nehmen, haben es eilig. Wer aber während des Essen andere Aufgaben erfüllt (zum Beispiel Telefonieren, am Computer sitzen, Arbeiten), läuft Gefahr den natürlichen Zugang zu seinem Appetit zu verlieren, was zu Übergewicht führen kann. Außerdem werden die falschen Signale ans Verdauungssystem gesendet, denn Stress wirkt einer guten Verdauung entgegen.

Bildnachweis: Peter Atkins / stock.adobe.com

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