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Diese Neuerungen gibt es in der Rheumatologie

Lesezeit: 2 Minuten Die Behandlung rheumatischer Erkrankungen gelingt immer besser. Medikamentöse sowie nichtmedikamentöse Therapien haben die Dauer der Arbeitsunfähigkeit von Betroffenen in den vergangenen zehn Jahren deutlich verringert.

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Diese Neuerungen gibt es in der Rheumatologie

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Das Zusammenspiel aus modernen Medikamenten sowie besserer Aufklärung über die Gelenkerkrankung hat den Betroffenen innerhalb des letzten Jahrzehnts das Leben erheblich erleichtert. Zu diesem Ergebnis kommen Langzeit-Untersuchungen, die jüngst ausgewertet wurden. Zirka 1,5 Millionen Rheuma-Patienten machen die chronisch-entzündliche Gelenkkrankheit zu einer der großen Volkskrankheiten der Bundesrepublik.

Rheuma ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Beschwerden

Dabei bezeichnet der Begriff Rheuma recht allgemein Beschwerden und Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates. Erst durch genaue Untersuchungen kann festgestellt werden, welche der zirka 100 verschiedenen rheumatischen Krankheiten im Einzelfall vorliegt. Die Behandlungsmethode wird dementsprechend entwickelt und über einen langen Zeitraum durchgeführt.

Das Ziel der Anstrengungen ist dabei, dem Patienten zur Schmerzfreiheit und damit zur Verbesserung der Lebensqualität zu verhelfen. Die Diagnose der Erkrankung und die damit verbundenen Mobilitätseinschränkungen führten bisher zu längeren Arbeitsunfähigkeitsperioden sowie dem verfrühten Renteneintritt der Betroffenen.

Rheumapatienten länger beruflich aktiv als noch vor zehn Jahren

Nun hat sich im Rahmen einer Langzeitstudie herausgestellt, dass der Rückgang des Krankenstandes sowie der Erwerbsminderungsrenten unter Rheuma-Patienten im Vergleich zu allen anderen Erkrankungen am deutlichsten war. Ein wichtiger Grund dafür ist die zeitnahe Diagnose der Erkrankung.

Bei anhaltenden Beschwerden sollten Betroffene deshalb sobald wie möglich einen Arzt aufsuchen. Dieser überweist sie dann an einen Spezialisten, denn bei Rheuma ist es wie mit anderen Erkrankungen: Je früher die Diagnose gestellt werden kann, desto besser sind die Behandlungschancen. So lassen sich durch eine frühzeitige Medikamentengabe beispielsweise Schädigungen der Gelenke verhindern.

Auch der Zugang zu Arzneimitteln hat sich für die Patienten erheblich erleichtert. Durch die Verbreitung von Versand-Apotheken, bei denen sich Patienten Medikamente und Salben bequem nach Hause schicken lassen können, werden sie zusätzlich entlastet. Außerdem gehen mit den Online-Angeboten häufig Vergünstigungen der kostenintensiven Medikamente einher, denn mit dem Erscheinen der ersten Versand-Apotheken vor rund zehn Jahren entfiel die Preisbindung für frei verkäufliche Arzneien.

Laut einer Bitkom-Studie nutzten im vergangenen Jahr zirka 16 Millionen Patienten diesen Vertriebsweg. Dennoch bleibt zu beachten, dass eine Bestellung mit voriger Beratung, also in Absprache mit dem Arzt, vorgenommen werden sollte. Ist diese erfolgt, findet man unter anderem günstige Arzneimittel gegen Muskel- und Gelenkschmerzen bei mycare.de.

Gesunder Lebensstil und Aufklärung als Schlüsselbegriffe

Die Rheumatologie arbeitet stets an der Entwicklung wirksamer Therapiekonzepte, die neben der medikamentösen Behandlungen der Patienten auch eine gesunde Lebensweise vorsehen. Dazu gehört sowohl eine angepasste Ernährung als auch viel Bewegung.

Wie diese Faktoren miteinander in Verbindung stehen und warum Sport trotz Schmerzen wichtig ist, erfahren Betroffene beispielsweise in E-Learning-Angeboten und Informationsveranstaltungen von Selbsthilfeorganisationen. Diese erklären nicht nur das Zusammenspiel der involvierten, körperlichen Prozesse, sondern geben auch hilfreiche Tipps für den Lebensalltag mit der Mobilitätseinschränkung. Das Wissen über die eigene Krankheit hilft zudem im Gespräch mit den behandelnden Ärzten.

Der Einsatz verschiedener Methoden zielt zunehmend darauf ab, Rheumakranke so lange wie möglich am Arbeitsleben teilhaben zu lassen. Dieser Fokus spielt vor allem für die Psyche der Betroffenen eine bedeutende Rolle, da mit dem Austritt aus dem Arbeitsleben nicht selten der Verlust des Selbstwertgefühls sowie die soziale Isolation einhergehen. Außerdem kann bei längerer Beschäftigung das Armutsrisiko eingeschränkt werden.

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