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Diese Lebensmittel enthalten Antioxidantien

Lesezeit: 2 Minuten Antioxidantien sind in verschiedenen Lebensmitteln erhalten und helfen dem Körper sich vor freien Radikalen zu schützen. Zu viele freie Radikale können Krankheiten auslösen, weshalb eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise wichtig ist.

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Diese Lebensmittel enthalten Antioxidantien

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Rotwein, Tee, Obst, Gemüse, Kaffee, Kakao und Getreide haben eine Sache gemeinsam – auch wenn sie auf den ersten Blick sehr verschieden scheinen. Sie alle enthalten Antioxidantien, also Stoffe, die die Körperzellen vor freien Radikalen schützen.

Freie Radikale entstehen durch Oxidation (Stoffwechselprozesse, die mit Sauerstoff zu tun haben) im Körper, beispielsweise durch Zigaretten oder zu viel UV-Strahlung. Doch auch Nahrungsmittelzusätze im Essen, Elektrosmog, verunreinigte Luft oder Stress setzen im Körper diese Radikale frei.

Antioxidantien haben eine positive Wirkung auf schädigende Radikale

Zu viele Radikale stehen im Verdacht, Organe zu schädigen und Krebs auszulösen – Antioxidantien können dem entgegenwirken. Antioxidantien sind natürliche Inhaltsstoffe in verschiedenen Lebensmitteln, die positiv auf den Körper wirken und ihm helfen, einen Überschuss an freien Radikalen zu bekämpfen.

Antioxidantien können Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe sein, die zum Beispiel in den anfangs genannten Lebensmitteln enthalten sind. Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin und andere Carotinoide zählen ebenso wie die Spurenelemente Zink und Selen zu den Antioxidantien, die dem Körper und dem Stoffwechsel helfen, im Gleichgewicht zu bleiben. Auch die sekundären Pflanzenstoffe Sulfid, Polyphenol und Phytoöstrogen wirken sich positiv auf die Gesundheit aus.

Antioxidantien sind in folgenden Lebensmitteln erhalten:

Beta-Carotin: Beta-Carotin ist in erster Linie in vielen Gemüsesorten enthalten, wie zum Beispiel Möhren, Spinat, Brokkoli, Paprika, Tomaten und Kürbis.

Vitamin C: Obst ist der Hauptträger von Vitamin C, besonders Johannisbeeren, Zitrusfrüchte, Erdbeeren und Kiwis erhalten viel Vitamin C. Auch Paprika und andere Gemüse- und Obstsorten enthalten den wichtigen Stoff, der sich positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Vitamin E: Dieses Vitamin ist in erster Linie in Pflanzenölen enthalten.

Selen und Zink: Beide Stoffe sind in erster Linie in tierischen Produkten enthalten. Selen wird über Fleisch und Fisch aufgenommen, kommt aber auch in manchen Obstsorten vor. Zink kann aus tierischen Lebensmitteln besser aufgenommen werden als aus pflanzlichen und wird daher hauptsächlich aus Käse und Fleisch gezogen, doch auch in Gemüse- und Obstsorten ist es enthalten.

Polyphenole: Polyphenole sorgen für die rote Farbe in Beeren, Trauben, Kirschen und Rotkohl. Auch in Tee und in Kaffee- und Kakaobohnen sind sie enthalten und sorgen für die leicht bittere Note.

Phytoöstrogene: Hülsenfrüchte, Getreide, Leinsamen und Sojabohnen enthalten Phytoöstrogene, das ähnlich dem weiblichen Sexualhormon Östrogen aufgebaut ist.

Sulfide: Sulfide werden im Essen hauptsächlich als Aroma- und Duftstoffe wahrgenommen, sie sind in Lauch, Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln enthalten.

Das richtige Maß ist entscheidend

Je abwechslungsreicher und ausgewogener die Ernährung ist, desto mehr Antioxidantien werden aufgenommen und schützen den Körper vor schädlichen Stoffwechselprozessen. Für alles Obst und Gemüse gilt: Je reifer die Frucht, desto höher ist der Anteil an Antioxidantien. Wer also regional einkauft, hat hier einen Vorteil, da Obst und Gemüse aus anderen Ländern häufig noch unreif gepflückt wird und dann erst im Geschäft oder zuhause langsam nachreift.

Ein geringes Maß an freien Radikalen benötigt der Körper sogar, um Bakterien und Viren effektiv zu bekämpfen. Entscheidend ist aber wie bei allem die Menge beziehungsweise das richtige Maß. Wer nicht raucht, exzessives Sonnenbaden vermeidet, wenig Stress hat und sich ausgewogen, der Ernährungspyramide entsprechend ernährt, hat gute Chancen, ein gutes Verhältnis von freien Radikalen und Antioxidantien im Körper zu haben.

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