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Die „Wunderknolle“ Ingwer und Ihre Wirkungsweise

Lesezeit: 2 Minuten Ingwer ist ein Gewürz mit allumfassender Heilwirkung – und deshalb eines der besten Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit und Erkältungen. Es wirkt vitalisierend und stärkt unser Immunsystem. Die Knolle fördert die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an. Auch gegen Übelkeit kann Ingwer eingenommen werden.

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Die "Wunderknolle" Ingwer und Ihre Wirkungsweise

Die „Wunderknolle“ Ingwer und Ihre Wirkungsweise

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Woraus besteht Ingwer?

Ingwer beinhaltet Stärke, ätherische Öle, Harze und Schleimstoffe, die z. B. bei einer Erkältung belebend und schleimlösend wirken. Durch die Schärfe kommt man ins Schwitzen – so können alle Giftstoffe über die Haut ausgesetzt werden. Das Schwitzen unterstützt eine entschlackende Wirkung – Ingwer kann daher optimal zur Gewichtsabnahme eingesetzt werden.

Woher kommt Ingwer und wie kam er nach Europa?

Die Ingwerknolle ist eines der ältesten Gewürze der Tropen. Die genaue Herkunft von Ingwer ist nicht bekannt, da Ingwer heutzutage nicht mehr wild wächst. Doch anhand zahlreicher Schriften konnte festgestellt werden, dass Ingwer zuerst von Chinesen, Indern und den Griechen und Römern als Gewürz verwendet wurde. Erst im Mittelalter, im 16. Jahrhundert, kam die scharfe Knolle über den Seeweg nach Europa und diente vor allem als Mittel gegen die Pest, die Spanier haben sie später in der Karibik und Südamerika gebracht.

Heute gibt es in Asien noch zwei Arten von Ingwer: wilden Ingwer und japanischen Ingwer. Beide Arten werden entweder frisch, getrocknet, zerrieben oder kandiert verwendet. Dabei ist zu beachten, dass getrockneter Ingwer immer schärfer ist als frischer Ingwer.

Die Bedeutung von Ingwer in Asien und Europa

Die Asiaten lieben Ingwer und viele asiatische und traditionelle Gerichte beinhalten Ingwer z.B. Curry oder Fleischgerichte mit Reis. Auch Ingwertee oder Ice-Tee sind beliebte asiatische Getränke – für die Asiaten zählt der scharfe Geschmack, der manchen Europäer in Schwitzen bringen kann.

In Europa und Amerika wird Ingwer vor allen zu Fleisch- und Fischgerichten, Backwaren, Soßen, Eis, Likör oder Obstsalat sowie zu Limonaden, Bier und Tee verwendet.

Was bewirkt Ingwer im Körper?

  • Ingwer wirkt schweißtreibend, verdauungsfördernd und blähungshindern
  • Ingwer-Schärfe sorgt für eine stärkere Durchblutung der Nasenschleimhäute und die Aktivierung der körpereigenen Wärmestoffe – Krankheitskeime können schneller abtransportiert werden – deshalb wirkt Ingwer gegen Erkältung
  • Ingwer reinigt und durchspült die Leber
  • Ingwer wird als Aphrodisiakum verwendet
  • Ingwer bringt den Kreislauf in Schwung und aktiviert den Stoffwechsel
  • Ingwer stimuliert das Immunsystem und unterstützt die Krankheitsabwehr
  • Ingwer wirkt aufgrund seiner ätherischen Öle und Bitterstoffe verdauungsanregend
  • Ingwer wirkt krampflösend, absorbiert Säure und hilft so, Verdauungsprobleme und Übelkeit zu bekämpfen
  • Ingwer ist außerdem reich an ätherischen Ölen und verfügt über keimtötende Inhaltsstoffe.

Ingwer selbst anpflanzen – aber wie?

Damit Ingwer optimal wachsen kann, sind tropische Temperaturen unerlässlich. Die Temperatur sollte niemals unter 18 Grad Celsius liegen. Ingwer braucht viel Feuchtigkeit und gedeiht bei einer ganzjährigen Zimmertemperatur von 20 Grad Celsius optimal. Dabei sollte die Ingwerpflanze im Halbschatten stehen.

Bildnachweis: Daniel Vincek / stock.adobe.com

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