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Die Vorteile der Synchronisation im Film 

Während einige Menschen auf Originalfassungen von Filmen schwören, sind andere wiederum mit Synchronisationen glücklich. Das liegt vielleicht auch daran, dass nicht jeder über gewisse Fremdsprachenkenntnisse verfügt. Zum Glück haben Film- und Serienfreund*innen heutzutage die Wahl und können sich genau das im Fernsehen anschauen, was ihnen beliebt. Die meisten Blockbuster verfügen schließlich über eine große Reihe von Sprachauswahlen. Mit oder ohne Untertitel kann nun dem Film- oder Serienvergnügen gefrönt werden. Dabei war es ein langer Weg, bis die Synchronisation viele Freunde fand und sich durchsetzen konnte.

Die Vorteile der Synchronisation im Film 

Die Vorteile der Synchronisation im Film 

Warum hatte es die Synchronisation am Anfang schwer?

Die Geschichte des Films ist nicht nur spannend, sondern regelrecht faszinierend. Der erste flüssige Film mit wirklichen Bewegungen wurde das erste Mal am 28. Dezember 1895 vor Publikum vorgeführt. Im Grand Café in Paris verfolgte ein erstauntes Publikum der öffentlichen Filmvorführung und war mehr als beeindruckt. Damals reichte es bereits für das Vergnügen aus, einfach einen Film zu sehen, den Bewegungen der Schauspieler zu folgen, die von Musik malerisch unterstrichen wurde. Eine Vertonung gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Technik war schlichtweg nicht ausgereift. 

In den nächsten Jahren blieb der Stummfilm ohne große Stimmengewalt bestehen. Die Ära dauerte weitere 20 Jahre an, bis sie schließlich durch Synchronisation abgelöst wurde. Dieser Umstand löste jedoch nicht bei allen Filmbeteiligten große Begeisterung aus. Für viele Schauspieler stellte der Film, der künftig mit Stimmen versehen werden sollten, das Ende der Karriere dar. Dabei stellte die Synchronisation selbst die gesamte Filmwelt auf den Kopf. 

Zu damaligen Zeiten mussten Szenen oft mehrmals gedreht werden, um den Film für verschiedene Sprachen und die breite Masse tauglich zu machen. Entweder wurden diese Filme im Anschluss synchronisiert oder die Darsteller*innen lernten einfach ihren Text in verschiedenen Sprachen. Fakt ist, dass Akzente nicht ausblieben oder die Akustik unter dieser Maßgabe litt. Daher setzte sich in vielen Ländern die professionelle Synchronisation durch. 

Der Wandel des Films und der Synchronisation im Laufe der Zeit

Nicht nur Schauspieler*innen mussten sich an diese ungewohnte Situation gewöhnen. Auch für das Publikum taten sich neue Welten auf. So richtig konnte sich der gesprochene Film erst nach den Weltkriegen durchsetzen. Kein Wunder, versuchten sich die Länder vom Leid der Vergangenheit abzulenken. Wahre Klassiker wie Hitchcocks „Notorious“ von 1951 oder „Casablanca“, der 1952 in den deutschen Kinos ausgestrahlt wurde, sorgten für Zerstreuung beim deutschen Volk. Vor allem konnten alle Menschen, auch diejenigen, die dem Englischen nicht mächtig waren, dem Film folgen. 

Bis heute kennt die Synchronisation keine Grenzen. Nahezu alle fremdsprachigen Filme werden übersetzt, damit sie dem Publikum zugänglich gemacht werden können. Dabei nutzen Ton- und Synchronisationsstudios die Prämisse, verschiedenen Formen der Synchronisation auszuschöpfen.

Neben der Texterstellung und den Tonaufnahmen müssen die Studios ebenso Sprecher buchen. Dabei ist es wichtig, die Nachvertonung bestmöglich lippensynchron vorzunehmen. Sprecher verfolgen auf Leinwänden oder Monitoren den eigentlichen Film und sprechen gemäß des Drehbuches und Übersetzung ihre Rolle ein. Wie lange dieser Vorgang dauert, lässt sich schwer festlegen. Zu der Synchronisation spielen auch Spezialeffekte sowie weitere Anforderungen eine eminente Rolle, damit das gesamte Ensemble rund und stimmig wirkt. 

Dabei erscheint es interessant, dass das Aussehen von Schauspieler*innen von großem Interesse ist, während die Optik von Sprechern weniger wertvoll ist. Dabei ist es die Synchronrolle, die im jeweiligen Land den Film so interessant macht. Trotzdem geht manch ein Witz oder eine Metaphern beim Synchronisieren verloren. Deshalb freuen sich viele Filmfreunde sicherlich über die Möglichkeit, Kinofilme in originaler Vertonung ansehen zu können. Somit kann schließlich jedem Filmliebhaber Genüge getan werden.

Bildnachweis: Anton / stock.adobe.com

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