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Die Vor- und Nachteile bei kostenlosen E-Books

Lesezeit: 2 Minuten E-Books erfreuen sich neben Büchern aus Papier einer immer größeren Beliebtheit. Schließlich kann man sie bequem auf einen E-Book-Reader wie Kindle und Co. ziehen und sie bequem auf Reisen, unterwegs, im Café oder im Zug lesen. Sie sparen außerdem Papierkosten, sind somit umweltfreundlicher und man hat deutlich weniger Gewicht in der Tasche. Je nach Speicherkapazität lassen sich hunderte von E-Books auf dem E-Book-Reader speichern und bequem mitnehmen. Doch wie es bei so vielen Medien ist. Kosten Bücher und auch E-Books in der elektrischen, papierlosen Form, in den allermeisten Fällen Geld. Es stellt sich somit oft die Frage, wo oder ob man auf diverse Seiten diese E-Books auch kostenlos downloaden kann. Und es stellt sich die Frage: wenn man es kann, sollte man dann diese Möglichkeit auch nutzen? Oder eher nicht?

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Die Vor- und Nachteile bei kostenlosen E-Books

Die Vor- und Nachteile bei kostenlosen E-Books

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Die Möglichkeiten, kostenlose E-Books zu erhalten, sind vielfältig

Im Internet tummeln sich sehr viele Seiten oder Anbieter, die kostenlose eBook Downloads anbieten. Doch was genau hat es mit diesen Seiten auf sich? Sind sie alle illegal? Nein, sind sie natürlich nicht. Viele Webseiten bieten PDF-Dateien zum Download an, mit dem Argument, dass sie es zum Beispiel allen Lesern ermöglichen möchten, bestimmte Inhalte zu lesen. Gerade aber auf dem Kindle von Amazon lassen sich nur Bücher im „passenden“ Format lesen und nur solche, die im Amazon Kindle Online-Shop erworben wurden. PDF-Dateien lassen sich hingegen einfach und simple auf diverse E-Book-Reader übertragen. Je nach Angebot der Webseite besteht die Auswahl aus Romanen, Sachbüchern oder klassischen Büchern. Sofern die Urheberrechte nicht abgelaufen sind, stellen die meisten Anbieter lediglich kleine Leseproben à 10-25 Seiten zur Verfügung, um den interessierten Leser „anzufüttern“. Doch werden auch komplette E-Books kostenlos zum Download angeboten, wie beispielsweise auf Seiten wie Weltbild oder ähnlichen. Hier werden etwa E-Books von eher unbekannten Autoren frei zum Download angeboten, der Kunde kann diese sich einfach via PDF-Datei auf den Laptop bzw. dann den E-Book-Reader ziehen.

Kostenlose E-Books im Abo

Riesen wie Amazon bieten mit ihrem Kindle verbunden ein monatliches Abonnement an. Hier kann man für einen geringen monatlichen Betrag sehr viele E-Books tatsächlich kostenlos herunterladen, oft stellt Amazon hierfür eine eigene Liste der Top 100 kostenlosen E-Books zusammen. Auch E-Books oder besonders beliebte E-Books wie Harry Potter o.Ä. muss für die E-Book-Version zeitweise nichts bezahlt werden, für gebundene Bücher in Papierform jedoch schon. Manche E-Books kosten dennoch zusätzlich Geld, hier fallen die Preise unterschiedlich aus. So kauft man die E-Books genaugenommen nicht umsonst, sondern zahlt einen kleinen, monatlichen Preis für diese.

E-Books kostenlos herunterladen- ja oder nein?

Für sehr viele Leute mag es verlockend erscheinen, nach Quellen oder Seiten zu suchen, von denen sie E-Books gänzlich kostenlos herunterladen können. Es mag hier einige Ausnahmen geben, wenn es sich um Bücher handelt, deren Urheberrechte abgelaufen sind und diese dann kostenfrei zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite muss man sich aber auch die Frage stellen, welchen Wert man selbst einem kostenlosen E-Book beimisst. Schließlich hat jemand das E-Book auch geschrieben, Zeit, Liebe und Leidenschaft, oftmals Tränen in sein Werk hineingesteckt, musste es unzählige Male ausbessern. Daher sollte ein solches E-Book nicht gänzlich kostenlos zur Verfügung stehen. Man sollte die Mühe zumindest mit einem kleinen Preis würdigen. Immerhin bieten diverse Anbieter E-Book-Abonnements an, dort erhält man für einen Monatsbeitrag E-Books und kann welche hinzukaufen. Inwiefern das Geld tatsächlich bei den Autoren ankommt, ist nicht immer ersichtlich. Gänzlich E-Books herunterzuladen, ob nun legal oder illegal, ist zwar im ersten Moment angenehm für den Nutzer, schadet aber auch dem Autor, wenn dieser nicht für seine Arbeit entlohnt wird. Bei Zeitungen oder Artikeln ist dies mitunter die gleiche Praxis.

BIldnachweis: galitskaya / stock.adobe.com

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