Praxistipps Reisen

Die Unterbringung muss behindertengerecht sein

Lesezeit: < 1 Minute Die Unterbringung am Urlaubsort muss behindertengerecht sein, wenn für das buchende Reisebüro eindeutig erkennbar ist, dass der Kunde behindert, also beispielsweise auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

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Die Unterbringung muss behindertengerecht sein

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Ignoriert das Reisebüro das Offensichtliche und bucht ein Hotel, das keine behindertengerechte Unterbringung zur Verfügung stellt, braucht es sich über späteren Ärger nicht zu wundern. So klar scheint das aber nicht jedem Reisebüro zu sein, denn das Landgericht (LG) Frankfurt / Main musste sich mit einem derartigen Fall befassen (Az. 2-24 S 213/06).

Generell gilt Folgendes: Ist das Hotel am Urlaubsort nicht behindertengerecht, also kann der Rollstuhlfahrer beispielsweise sein Zimmer oder das Restaurant nicht aus eigener Kraft erreichen, muss ein Ausweichhotel gefunden werden. Ist auch diese Unterkunft nicht akzeptabel, kann der Kunde seinen Urlaubsaufenthalt unverzüglich – ohne eine weitere Fristsetzung – abbrechen, nach Hause zurückkehren und den kompletten Reisepreis zurückfordern.

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