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Die Stadieneinteilung beim Schädel-Hirn-Trauma

Lesezeit: < 1 Minute Ein Schädel-Hirn-Traum beruht in jedem Fall auf einer unfallbedingten Verletzung des Kopfes und damit auch des Gehirns. Je nachdem, wie schwer die Verletzung sich innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nach dem Akutereignis verläuft, wird ein Schädel-Hirn-Traum in verschiedene Stadien, meist nach der Glasgow Coma Scale eingeteilt.

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Die Stadieneinteilung beim Schädel-Hirn-Trauma

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Was ist genau ein Schädel-Hirn-Trauma?

Bei einer Verletzung des Kopfes durch eine von außen eindringende Gewalteinwirkung (Sturz oder Schlag) entsteht eine Druckwelle. Diese wirkt auf das Innere des Schädels, also auf das Gehirn. Die Folge ist eine Gehirnerschütterung, Gehirnprellung bzw. Gehirnkompression.

Entsprechend der Dauer der Bewusstseinsstörung, der Entwicklung einer Gehirnblutung und der Erhöhung des Drucks im Gehirn wird eine derartige Kopfverletzung in drei Stadien eingeteilt. Berücksichtigt wird außerdem die Art der Verletzung, also ob es sich um ein offenes oder ein geschlossenes Schädel-Hirn-Traum handelt.

Glasgow Coma Scale

Ein Schädel-Hirn-Trauma wird nach den Punktwerten der Glasgow Coma Scale in drei Schweregrade eingeteilt. Die Glasgow Coma Scale ist dabei die gängigste Methode. Dabei vergibt der Arzt entsprechend dem Zustand des Verletzten bzw. der Bewusstseinslage des Verletzten Punkte.

Je höher die Punktanzahl, desto geringer ist der Schweregrad

Die Bewusstseinslage wird in drei Abstufungen beurteilt. Dabei spielt die Beurteilung der Reaktion der Augen, der Motorik und der Sprache eine wichtige Rolle.

Stadieneinteilung

  • Stadium Grad 1 – Gehirnerschütterung (Commotio cerepri )
    Punktwert von 13 bis 15
  • Stadium Grad 2 – mittelschweres Schädel-Hirn-Trauma
    Punktwert von 9 bis 12
  • Stadium 3 – Gehirnprellung, schweres Schädel-Hirn-Trauma
    Punktwert von 3 bis 8

Während eine Gehirnerschütterung in der Regel vollständig ausheilt, zählt ein Schädel-Hirn-Trauma zu den Kopfverletzungen, die wenn die Verletzten nicht an den Folgen versterben, meist mit schwersten funktionellen, verbalen und motorischen Störungen einhergehen. Ein geringer Prozentsatz erholt sich dennoch mit wenigen Einschränkungen.

Tipp

Für Angehörige von Schädel-Hirn-Trauma verletzten Menschen hält die Hannelore Kohl Stiftung einiges an Informationsmaterial bereit. Unter anderem gibt es dort mehrere Ratgeber über die Verletzung selbst bis hin zu möglichen Hilfen im sozialen und fachlichen Bereichen. Greifen Sie auf diese Hilfestellung zurück, um sich sachgemäß und fachgerecht zu allen möglichen Fragen beraten zu können.

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