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Die Pubertät – Tipps für den Umgang mit Problemen

Lesezeit: 2 Minuten Die Pubertät ist meist für alle eine schwierige Phase. Die Kinder werden zu Jugendlichen, die sich immer mehr Freiheiten wünschen und ihre eigenen, nicht immer vernünftigen, Entscheidungen treffen wollen. Die Eltern dagegen halten immer noch an dem Bild des Kindes fest, das es gilt zu beschützen und zu bevormunden. Wie gehen Eltern mit diesen Problemen um?

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Die Pubertät - Tipps für den Umgang mit Problemen

Die Pubertät – Tipps für den Umgang mit Problemen

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Für auftretende Konflikte Beispiele zu nennen, hierfür muss nicht lange überlegt werden. Die Jugendlichen versuchen in vielerlei Hinsicht ihre Grenzen auszuloten; sei es bei dem Thema Weggehen, bei dem Eingehen von Freundschaften mit anderen Jugendlichen, die ihnen ein negatives Beispiel abgeben, oder wenn auf einmal das Trinken von Alkohol eine Rolle spielt.

Party statt gemütlichem Beisammensein mit der Familie

Wenn es früher der entspannte Fernsehabend mit der Familie war, der den Samstagabend füllte, zieht es Jugendliche irgendwann jedoch zum Feiern hinaus. Mit Freunden unterwegs zu sein und neue Bekanntschaften zu schließen, hat am Wochenende dann auf einmal oberste Priorität.

Eltern kommen hier nicht selten an die Grenzen ihrer nervlichen Belastbarkeit, da sie natürlich möglichst viel Kontrolle über die Aktivitäten ihrer minderjährigen Kinder behalten wollen. Und dies ist zu einem gewissen Maß auch notwendig. Den Jugendlichen jegliche Freiheiten lassen, ist nicht nur was die Erziehung betrifft kontraproduktiv, sondern verstößt auch gegen die gesetzliche Aufsichtspflicht.

Legen Sie die Ausgehzeiten vorher fest

Wenn Eltern ihren Kindern Regeln vorgeben, zeigen sie ihnen dadurch, dass diese einem so wichtig sind, dass man sich um sie sorgt. Die Ausgehzeiten sollten unbedingt mit dem Kind vorher festgelegt werden.

Für 14-jährige empfiehlt sich ein Zapfenstreich um 22 Uhr, 15-jährige sollten um 23 Uhr wieder zuhause sein und 16-jährige sollten nicht länger als Mitternacht alleine unterwegs sein. Länger ist dies auch gesetzlich nicht gestattet.

Wichtig ist hier, dass unbedingt Konsequenzen folgen müssen, sollte das Kind später als abgemacht nach Hause kommen. Konflikten sollte hier nicht aus dem Weg gegangen werden. Wer jetzt nicht als Elternteil durchgreift, wird immer mehr die Kontrolle verlieren. Niemand streitet sich gerne mit dem eigenen Kind, es ist jedoch wichtig den Heranwachsenden zu vermitteln, dass Freiheiten auch Verantwortung bedeuten. Eltern handeln aus Liebe und Sorge und nicht, um den Kindern den Spaß zu verderben. Dies sollte man den Jugendlichen auch sagen.

Wenn unerwünschte Freundschaften zur Machtprobe werden

Weitere Konflikte können sich ergeben, wenn das eigene Kind eine Freundschaft pflegt, in der die Eltern eine negative Beeinflussung sehen. Gerade in der Pubertät wird verstärkt nach Vorbildern gesucht und auch das Bedürfnis, einer Gruppe anzugehören, ist vorhanden.

Haben Eltern hinsichtlich einer Freundschaft Bedenken, sollte dies in jedem Fall offen angesprochen werden. Den Kontakt unterbinden wird man in den wenigsten Fällen können. Das Kind sollte jedoch den Standpunkt der Eltern kennen und wird ihn im besten Fall auch respektieren.

Freundschaften sind dafür da, um Rückhalt zu bieten. Pflegt das Kind dagegen Freundschaften, die ihm eher schaden oder in denen es den schwächeren Part übernimmt, sollte es immer das Gefühl haben, stets darüber mit seinen Eltern reden zu können. Daher sollte über den als falsch empfundenen Umgang stets sachlich argumentiert werden.

Bildnachweis: pixelheadphoto / stock.adobe.com

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