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Die PECH-Regel: Erste Maßnahmen nach Sportunfällen

Lesezeit: < 1 Minute Schmerzen, Schwellung, Überwärmung und Hämatome sind erste Entzündungszeichen, die sich als Reaktion des Körpers nach einer Verletzung zeigen. So zeigen sich diese Symptome beispielsweise nach Sportunfällen wie Bänderrisse, Muskelfaserrisse und Prellungen. Die ersten Maßnahmen, die der Verletzte direkt nach dem Unfall vornehmen sollte, werden in der so genannten "PECH-Regel" zusammengefasst.

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Die PECH-Regel: Erste Maßnahmen nach Sportunfällen

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Die "PECH- Regel": P = Pause

Unmittelbar nach dem Vorfall sollte der Verletzte eine Pause einlegen. Weitere sportliche Aktivität, aber auch normale Alltagsbewegungen sollten direkt nach dem Geschehen vermieden werden. Der verletzte Körperteil sollte nicht mehr belastet, sondern geschont und ruhig gestellt werden. Eine Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität sollte nicht ohne eine eingehende Untersuchung und anschließender Genehmigung eines Mediziners vorgenommen werden.

E = Eis

Kühlung sollte beispielsweise in Form von Eis-Packs vorgenommen
werden. Die Kälteeinwirkung auf das verletzte Gebiet bewirkt das
Zusammenziehen der lokalen Blutgefäße. Hierdurch werden sowohl
Schwellungsbildung als auch Blutung und damit die Hämatombildung
deutlich reduziert. 

Auch der bestehende akute Schmerz wird durch die
Kälteeinwirkung positiv beeinflusst. Eis-Packs sollten mit dünnen
Tüchern umwickelt und im Wechsel 10 Minuten um das verletzte Gebiet gelegt
werden, um lokale Hautschäden und Verbrennungen zu vermeiden.

C= Compression

Mittels eines gut angelegten Kompressionsverbandes kann die Weiterverbreitung der Schwellung, der Blutung und des Hämatoms vermieden werden. Ein Kompressionsverband sollte mit angepasstem Druck und mit Drucktendenz zur Körpermitte hin straff angelegt werden. Dabei ist auf eine faltenfreie Anlage des Wickels zu achten. Zusätzlich stabilisiert ein Kompressionsverband das verletzte Gebiet und fixiert es somit vor übermäßiger Bewegung

H = Hochlagern

Das betroffene Körpergebiet sollte schnell hoch gelagert werden. Hierdurch wird der Rückfluss des Blutes und der Schwellung begünstigt. Schwellungen, die sich vom verletzten Gebiet noch weiter entfernt von der Körpermitte verlagern, also beispielsweise vom Handgelenk weiter in die Finger ziehen, sind unter anderem ein Zeichen schlechter Lagerung.

Als weitere Maßnahmen neben diesen Soforthilfen sollte natürlich eine eingehende Untersuchung zur Weiterversorgung der Verletzung auf jeden Fall vorgenommen werden.

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