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Die OP von morgen: ohne Narben und Narkose

Lesezeit: < 1 Minute Amerikanische Chirurgen haben eine verbesserte Methode der Schlüsselloch-OP erfunden: Dabei führt der Arzt ein endoskopisches Werkzeug über den Mund des Patienten in den Magen ein. Durch einen kleinen Schnitt in der Magenwand wird die Bauchhöhle erreicht (Fachwort: transgastrisch). Hier kann der Mediziner zum Beispiel Gewebeproben von der Leber entnehmen oder eine Gallenblase entfernen. Nach dem Eingriff wird das Loch in der Magenwand mit wenigen Stichen geschlossen. Vorteile der Methode:

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Die OP von morgen: ohne Narben und Narkose

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  • Es gibt keine sichtbaren Narben.
  • Schnitte in der Magenwand verheilen besser als etwa in der Bauchdecke. Der Eingriff ist weniger schmerzhaft.
  • Der Patient braucht nur ruhig gestellt zu werden; eine Vollnarkose ist nur selten nötig.
Zwei Probleme indes bleiben: Gegner der Methode befürchten, dass Magenflüssigkeit in die Bauchhöhle gelangt und dort Schaden anrichtet. Außerdem muss der Operateur extrem versiert mit den endoskopischen Werkzeugen umgehen können.
Zumindest bei der Handhabung sollen künftig Roboter Abhilfe schaffen: Der amerikanische Forscher Dimitry Oleynikov hat einen 8,5 cm langen Roboter entwickelt, der den Chirurgen während einer transgastrischen OP unterstützen soll. Die Maschinen werden durch die Öffnung in der Magenwand geschoben und lassen sich dann fernsteuern; drehende Aluminiumzylinder sorgen für die Fortbewegung. Derzeit übertragen die Roboter nur Videobilder; künftig sollen sie aber auch selbstständig Operationen durchführen. Bei Eingriffen an Schweinen hat Oleynikov die Helfer bereits erfolgreich getestet.

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