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Die korrekte Anrede: So zeigen Sie Stil, ohne untätig zu wirken

Lesezeit: 1 Minute Für die korrekte Anrede spielen heute nur noch akademische Grade (Doktor, Professor) und Adelstitel eine Rolle. Berufs- und Funktionsbezeichnungen können Sie weglassen, es sei denn, der Empfänger legt viel Wert auf Tradition ("Sehr geehrter Herr Pfarrer", "Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin").

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Die korrekte Anrede: So zeigen Sie Stil, ohne untätig zu wirken

Die korrekte Anrede: So zeigen Sie Stil, ohne untätig zu wirken

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Die korrekte Anrede bei einer Begrüßung oder in einem Brief

Die zeitgemäße Anrede: „Sehr geehrte(r) …“ ist stets korrekt. Die Anrede steht mindestens zwei Zeilen unter dem Betreff.

Die förmliche Anrede in Brief, Fax oder E-Mail lautet:

  • Sehr geehrter Herr Hofmeier
  • Sehr geehrte Frau Riedmüller
  • Sehr geehrte Frau Mayer, sehr geehrter Herr Mayer
  • Sehr geehrte Damen und Herren

Die korrekte Anrede endet stets mit einem Komma. Das erste Wort des folgenden Satzes wird klein geschrieben, sofern es kein Hauptwort oder Namen ist.

Früher war es üblich, Frauen mit „Sehr verehrte …“ anzureden. Auch weniger formelle Anreden sind korrekt und erlaubt, vor allem wenn ein zwangsloses, vertrautes Verhältnis mit dem Briefempfänger besteht. Sie können die Anrede ohne weiteres auflockern und variieren.

Beispiele dafür sind:

  • Sehr geehrte, liebe Frau Baumgartner
  • Guten Tag, sehr geehrter Herr Mesmer
  • Guten Tag, Frau Schneider
  • Hallo, liebe Frau Strauss
  • Lieber Herr Klose

Praxis-Tipp: Lieber förmlich als zu vertraulich

Benutzen Sie die vertraulicheren Anredeformen nur bei Leuten, die Sie sehr gut kennen. Sonst ist die Unsicherheit zu groß, ob diese persönliche Art ankommt oder nicht.

Bildnachweis: Helios / stock.adobe.com

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