Homöopathie Praxistipps

Die homöopathische Reiseapotheke – Schnittverletzungen

Lesezeit: < 1 Minute Wenn Sie sich eine homöopathische Reiseapotheke selbst zusammenstellen wollen, dürfen die wichtigsten Verletzungsmittel wie Arnica, Ruta und Rhus-toxicodendron nicht fehlen. Diese sind aber nicht angezeigt, wenn es um die Behandlung einer Schnittverletzung geht. Wenn Sie sich mit einem scharfen Gegenstand oder einem Messer geschnitten haben, ist es zunächst wichtig die Blutung zu stillen und die Wunde zu versorgen.

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Die homöopathische Reiseapotheke - Schnittverletzungen

Die homöopathische Reiseapotheke – Schnittverletzungen

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Die homöopathische Reiseapotheke – Schnittverletzungen und ihre Versorgung

Nach der Blutstillung sollte die Wunde gereinigt werden und gegebenenfalls mit einem Pflaster oder einem Verband geschützt werden. Nachdem Sie die Wunde gut versorgt haben, sollten Sie zur Unterstützung der Wundheilung eines der homöopathischen Mittel nehmen, die bei Schnittverletzungen angezeigt sind. Hier kommen die homöopathischen Mittel Staphisagria (Rittersporn), Ledum (Sumpfporst) oder Hypericum (Johanniskraut) in Frage.

Das homöopathische Mittel Staphisagria bei Schnittverletzungen

Staphisagria (Rittersporn) sollte in keiner homöopathischen Reiseapotheke fehlen. Es kann unterstützend bei Schnittverletzungen gegeben werden, wenn die Wunde schmerzt und Sie sehr empfindlich auf die Verletzung reagieren. Bei Kindern ist Staphisagria das Mittel der Wahl, wenn das Kind stark weint und sich gar nicht beruhigen kann, obwohl die Wunde nicht sehr tief ist.

Das homöopathische Mittel Ledum (Sumpfporst) bei Schnittverletzungen

Auch Ledum (der Sumpfporst) gehört in jede homöopathische Reiseapotheke. Es ist das bekannteste homöopathische Mittel bei Schnittverletzungen. Es unterstützt die Wundheilung optimal und verkürzt die Zeit, in der die Wunde zuheilt. Ledum ist auch ein gutes Mittel für verschiedene Arten von Insektenstichen und bei Stichverletzungen.

Das homöopathische Mittel Hypericum (Johanneskraut) bei Schnittverletzungen

Auch Hypericum sollte in keiner homöopathischen Reiseapotheke fehlen. Hypericum (Johanneskraut) ist angezeigt, wenn es um eine Verletzung von nervenreichem Gewebe wie etwa der Fingerkuppen geht. Haben Sie sich beispielsweise beim Brot schneiden in den Finger geschnitten, ist Hypericum das homöopathische Mittel der Wahl.

Grenzen der Selbstbehandlung bei Schnittverletzungen

Bitte gehen Sie sofort zum Arzt, wenn die Wunde außergewöhnlich stark blutet, wenn ein Fremdkörper eingedrungen ist oder die Wunde sehr stark verschmutzt ist. Auch wenn Sie Symptome eines Schocks wie starkes Zittern, schreckgeweitete Augen oder große Unruhe zeigen, muss sofort ein Arzt aufgesucht oder ein Notarzt gerufen werden.

Bildnachweis: FotoHelin / stock.adobe.com

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