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Die Haut schützen: Schutzmaßnahmen entscheidend bei der Hautkrebsvorsorge

Lesezeit: 2 Minuten Sonnenschutz ist Hautkrebsschutz! Die Haut vor der Sonne abzuschirmen ist das A und O bei der Hautkrebs-Prävention. Ein wichtiger Teil der Hautkrebsvorsorge ist deshalb die Aufklärung über Schutzmaßnahmen und Möglichkeiten. Vor allem Kinder sollten früh an das Thema herangeführt werden!

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Die Haut schützen: Schutzmaßnahmen entscheidend bei der Hautkrebsvorsorge

Die Haut schützen: Schutzmaßnahmen entscheidend bei der Hautkrebsvorsorge

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Mit jedem Sonnenstrahl, jedem längeren ungeschützten Aufenthalt im Freien und jedem Sonnenbrand steigt das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Einem umfassenden Sonnenschutz kommt deshalb eine immer größere Bedeutung zu. Schützen sollten Sie sich immer – auch im fortgeschrittenen Alter.

Die persönliche Einstellung zur Sonne überdenken und ändern

Nur ein paar Jahrzehnte ist es her, da galt die „vornehme Blässe“ als attraktiv und ein heller Teint war ein wichtiges Schönheitsideal. Sie zeigte, dass man nicht im Freien arbeiten musste und auf seine Gesundheit achtete. Einiges davon sollten wir ins Hier und Jetzt holen, um die persönliche Einstellung im Hinblick auf folgende Punkte zu überdenken:

  • Braun ist cool: Gebräunte Haut gilt als attraktiv und gesund. Nur wer „schön braun“ aus dem Urlaub kommt, hatte offensichtlich tolle Ferien.
  • Sonnenstudios: Wer sich nicht draußen sonnen kann, hilft künstlich nach. So sehr der Körper das Licht auch brauchen mag – die Strahlung im Sonnenstudio ist viel zu intensiv.
  • Draußen sein ist immer gesund: Dies ist ein Irrglaube. Viele Menschen verbringen viel mehr Zeit im Freien, als sie glauben. Beim Sport, gemütlich vor dem Café oder auf der Terrasse. Zeitkontrolle lohnt, um einen Überblick zu erhalten.

Gute Planung ist alles: Aufenthalte im Freien anpassen

Natürlich ist frische Luft gesund und man sollte so oft wie möglich nach draußen gehen. Aber so mancher unterschätzt die Zeiträume im Freien, wählt die falsche Tageszeit oder den falschen Ort für die Aktivität im Freien:

  • Mittagssonne meiden: Mittags ist die Sonne am intensivsten. Zwischen 11 und 15 Uhr ist deshalb in den südlicheren Ländern Europas und Richtung Äquator nicht umsonst Siesta-Zeit. Jetzt sollten Sie drinbleiben, sich abkühlen und Pause machen.
  • Schatten suchen: Halten Sie sich am besten im Schatten auf. Dort beträgt die Lichtintensität immerhin noch 50 Prozent. Das reicht sogar zum Braunwerden und ist viel gesünder. Beachten Sie dennoch die Zeitgrenzen.
  • UV-Index beachten: Der UV-Index gibt die aktuelle Intensität der Sonneneinstrahlung an und wie lange man in der Sonne bleiben kann. Bei der Planung von Outdoor-Aktivitäten sollten Sie diesen Wert deshalb unbedingt im Internet oder im Wetterbericht abrufen.

Schutzmaßnahmen ergreifen: Sonnencreme ist wichtiger Hautschutz

Der direkte Schutz vor der Sonne ist ganz wichtig bei der Hautkrebs-Vorsorge. Vor allem Kinder und Menschen mit sehr heller Haut sollten sich im Sommer nicht länger als fünf Minuten in der prallen Sonne aufhalten. Wichtige Hinweise für den richtigen Sonnenschutz:

  • Sonnencreme: Verwenden Sie eine altersgerechte Sonnencreme und tragen Sie sie stets großzügig auf. Ein Erwachsener sollte etwa ein Schnapsglas Sonnencreme auftragen. Vergessen Sie nicht, nach dem Baden nachzucremen.
  • Schützende Kleidung: Der Sonnenhut mit breiter Krempe ist ebenso sinnvoll wie UV-beständige Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen. Das gilt nicht nur für Kinder.

Bildnachweis: WavebreakMediaMicro / Adobe Stock

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