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Die häufigsten Irrtümer zum Thema Abnehmen

Lesezeit: 2 Minuten Zum Thema Abnehmen gibt es jede Menge Ratschläge, die unter guten Freunden und Freundinnen gerne als "Geheimwaffe" weitergegeben werden. Da muss so manches so genannte Hausmittelchen oder eine eigens entwickelte Diätmaßnahme als Richtlinie herhalten. Was ist dran an den einschlägigen Mythen zum Thema Abnehmen?

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Die häufigsten Irrtümer zum Thema Abnehmen

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Irrtum Nr. 1: Ohne Frühstück nimmt man schneller ab
Das Frühstück ist wichtig, weil es die erste Mahlzeit nach einer längeren Esspause während der Nacht ist. Um wach und leistungsfähig in den Tag zu starten, müssen Sie Energie und Nährstoffe zuführen. Sonst wird Ihr Hunger schon bald so riesig, dass Sie nicht richtig in Schwung kommen und Leistung und Konzentration schnell nachlassen. Das Ergebnis: Heißhungerattacken und unkontrolliertes, wahlloses Essen.

Tipp: Essen Sie sich morgens gut satt und Sie nehmen weniger Kalorien über den Tag verteilt zu sich, als ohne Frühstück. Haben Sie früh keinen oder wenig Appetit, tut es auch eine Kleinigkeit (z.B. eine Portion Obst, Glas Milch).

Irrtum Nr. 2: Wer hungert, nimmt schneller ab
Wenn Sie weniger essen, schaltet der Körper auf "Sparflamme". Zu wenig Bewegung, kalorienreiche Mahlzeiten und zu viel Stress fördern die Speicherung von Kalorien im Fettgewebe (Reserve für Notzeiten). So verlockend es auch in den einschlägigen Medien klingt, "über Nacht" werden Sie Ihre überschüssigen Pfunde nicht los. Unter Umständen kann es sogar lange dauern, bis Sie Ihr Wunschgewicht erreicht haben.

Tipp: Entwickeln Sie Ihre eigene(n) Strategie(n) und verabschieden sich von so manch lieb gewordenen Gewohnheiten. Raus aus der Komfort-Zone heißt die Devise. Der Lohn der Mühe: ein neues Körpergefühl. Sie fühlen sich fit und belastbar.

Irrtum Nr. 3: Wer fastet nimmt am schnellsten ab
Wenn Sie fasten bauen Sie nicht nur Fett aus den Fettzellen, sondern auch Muskelmaße ab. Dadurch verbraucht der Körper weniger Energie. Allerdings kann der richtige Einstieg, z. B. ins (Heil)Fasten, eine intensive Erfahrung für eine anschließende Ernährungsumstellung sein.

Tipp: Den besten Effekt erzielen Sie, wenn Sie das Fasten unter fachlicher Anleitung durchführen und sich nach den Fastentagen ein bis zwei Wochen Zeit nehmen, neue Ernährungsgewohnheiten zu erlernen und zu festigen.

Irrtum Nr.4: Keine Süßigkeiten
Seien Sie beruhigt! Alles ist erlaubt. Es kommt auf die richtige Menge und das Verhältnis von Nährstoffen an. Wenn Sie sich Gummibärchen und Co. verbieten, fördert das mit der Zeit den Heißhunger darauf.

Tipps:
1. Naschen Sie am besten nach dem Essen. Geniessen Sie kleine Portionen. Ganz entspannt und in Ruhe.
2. Naschen Sie nicht zwischendurch und schon gar nicht, wenn Sie Hunger haben, dass macht das Aufhören schwer.
3. Kaufen Sie Süßigkeiten nur in kleinen Vorratspackungen.
4. Gönnen Sie sich ab und an einen süßen Nachtisch und denken Sie daran: Versuchen Sie dabei mit einer halben Portion auszukommen.

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