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Die Grundstufe des Autogenen Trainings

Lesezeit: 2 Minuten Das von Johannes Heinrich Schulz entwickelte Autogene Training wird in zwei Stufen, Grundstufe und Oberstufe, unterteilt. Während die Grundstufe den meisten zur Entspannung ausreicht, wird die Oberstufe bei verschiedenen psychischen Erkrankungen mit Hilfe eines geeigneten Therapeuten oder Arztes durchgeführt. Lesen Sie hier, wie Sie die Grundstufe durchführen.

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Die Grundstufe des Autogenen Trainings

Die Grundstufe des Autogenen Trainings

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Grundstufe Autogenes Training: Richtig üben will gelernt sein

Bevor Sie mit den täglichen Übungen beginnen, ist es wichtig, dass Sie diese Art der Entspannungsmethode für sich selbst als geeignet anerkennen. Egal, welches Ziel Sie letztlich erreichen, ist die positive Motivation entscheidend für Ihren Erfolg.

Nicht nur Motivation führt zum gewünschten Ziel, sondern auch regelmäßiges Üben und ein gewisses Loslassen. Das bedeutet nichts anderes, als dass Sie sich beim Entspannen nicht selbst oder von anderen unter Druck setzen. Wenn Sie Entspannung erzwingen, werden Sie wenig Spaß und Erfolg mit dem Autogenen Training erreichen.

Bevor es mit der Grundstufe im Autogenen Training los geht

  • Suchen Sie sich die richtige Zeit zum Üben aus. Die Zeit gleich nach dem Aufstehen ist für die meisten ungeeignet, denn der Hunger könnte Sie plagen.
  • Ebenso ist es nicht günstig, gleich nach einer vollwertigen Mahlzeit zu üben.
  • Trinken Sie lieber nach der Übung anstatt kurz davor. Ein unangenehmer Druck durch eine überfüllte Blase ist wenig hilfreich, um zu entspannen.
  • Stellen Sie das Telefon ab und schließen Sie alle Fenster, nachdem Sie vorher gründlich gelüftet haben. Bei Lärm fällt es schwerer, sich auf die Übungen zu konzentrieren.
  • Dunkeln Sie den Raum am besten ab.
  • Auch ist ein zu warmer oder zu kalter Raum ungünstig.
  • Suchen Sie sich die richtige Übungsposition und die für Sie als angenehm empfundene Körperhaltung.
  • Als Neuling beim Autogenen Training kann es ein, das Sie täglich bis zu dreimal die Übungen durchführen, damit das Geübte in Fleisch und Blut übergeht.
  • Für die ersten Übungen werden Sie vielleicht nur ein bis drei Minuten benötigen. Die Übungszeit verlängert sich jedoch entsprechend Ihrer Fortschritte, sich auf das Autogene Training einzulassen.
  • Irgendwann sind Sie in der Lage, überall und in jeder Position diese Art der Entspannungsmethode durchzuführen.

Die Zurücknahme

Jede Übung aus dem Autogenen Training schließt mit der Zurücknahme. Das verhindert, dass Sie müde oder benommen sind. Es sei denn, Sie wenden die Übungen vor dem Schlafen an, mit dem Ziel einzuschlafen. Nur dann erfolgt keine Zurücknahme.

Bei der Zurücknahme gehen Sie wie folgt vor.

  • Spannen Sie die Muskeln Ihrer Arme ganz fest an.
  • Strecken Sie sich so gut es Ihnen möglich ist.
  • Atmen Sie dabei mehrmals ganz tief ein und wieder aus.
  • Erst zum Schluss öffnen Sie Ihre Augen.
  • Sie fühlen sich danach frisch und entspannt.

Lesen Sie außerdem: Autogenes Training und dessen Wirkung auf Körper und Geist

Bildnachweis: Tran-Photography / stock.adobe.com

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