Gesundheit Praxistipps

Die größten Irrtümer: Weißmacher in der Zahnpasta sind ungesund

Lesezeit: 2 Minuten Die Werbung ist voll davon: Lächelnde Models versprechen uns strahlend weiße Zähne, die Zahnpasta bringt das weißeste Weiß zurück, so heißt es. Doch das Resultat ist häufig nicht annähernd so gut, wie versprochen. Worauf Sie bei dem Kauf einer Zahnpasta achten sollten und ob Weißmacher in der Zahnpasta ungesund sind, lesen Sie hier.

2 min Lesezeit
Die größten Irrtümer: Weißmacher in der Zahnpasta sind ungesund

Die größten Irrtümer: Weißmacher in der Zahnpasta sind ungesund

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Werbung kann so schön sein: Einmal eine Zahnpasta benutzen und schon erstrahlen unsere Zähne in einem funkelnden Weiß. Doch ganz so schaffen das die Produkte aus dem Drogeriemarkt dann doch nicht – wer genetisch bedingt dunklere Zähne hat, bei dem wird auch die Zahnpasta nicht helfen können.

Gut gegen Karies

Generell hat so gut wie jede dieser Weißmacher-Zahnpasta eine sehr gute Reinigungswirkung. Und anders als häufig angenommen sind sie nicht ungesund. Natürlich schleifen die Cremes unsere Zähne in gewisser Weise ab, sie tragen dabei aber nur Beläge oder Verfärbungen ab. Der gesunde Zahnschmelz, übrigens einer der härtesten Substanzen unseres Körpers, bleibt davon völlig unberührt.

Aufpassen sollten Sie jedoch, wenn Ihre Zahnhälse durch zurückgegangenes Zahnfleisch freiliegen, diese sind empfindlich und können durch die Abriebstoffe geschädigt werden.

Keine Bleichmittel

Die Farbveränderung der Zahnpasten rührt also nicht aus dem Gebrauch von Bleichmitteln, sondern aus der Verwendung von bestimmten Putzpartikeln, auch Abrasivstoffe genannt. Verfärbungen, die beispielsweise durch schwarzen Tee, zu viele Zigaretten oder aber Rotwein entstanden sind, lassen sich dadurch gut entfernen. Dabei hilft die Zahnpasta, die eigene natürliche Zahnfarbe wieder herzustellen.

Zähne, die von Natur aus dunkler sind, werden dadurch jedoch nicht aufgehellt, da hilft nur ein professionelles Bleichen beim Zahnarzt. Auch Verfärbungen, die durch das Älterwerden ohne eine Verletzung entstanden sind, können nur so entfernt werden.

Versprochen ist versprochen…

Unter dem Punkt Gesundheit schneiden die Weißmacher-Zahnpasten gut ab, doch in einem weiteren Punkt fallen so gut wie alle durch: Sie versprechen zu viel und halten recht wenig. Und häufig ist auch der Preis kein entscheidendes Kriterium, teuer ist meist nicht besser, deshalb überlegen Sie gut, ob Sie Ihr Geld dort investieren möchten.

Generell ist es außerdem wichtig, dass Sie sich für eine gute Zahnbürste entscheiden. Sollten Sie sich unsicher sein, welche für Sie am besten geeignet ist, dann holen Sie sich einen Rat von Ihrem Zahnarzt ein. Putzen sollten Sie Ihre Zähne zweimal täglich mindestens drei Minuten lang.

Damit Sie alle Zwischenräume erreichen und so einer Entzündung vorbeugen fragen Sie ruhig auch hier Ihren Zahnarzt nach einer optimierten Putztechnik, speziell auf Sie zugeschnitten.

Bildnachweis: Igor Kolos / stock.adobe.com

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