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Die größten Irrtümer: Wattanzahl ist verantwortlich für die Lautstärke

Lesezeit: < 1 Minute Was bedeutet eigentlich die Wattzahl bei den Boxen einer Anlage? Definieren diese tatsächlich die maximale Lautstärke und Verträglichkeit eines Lautsprechers? Besonders in der Musik-Branche heißt es häufig "je größer, desto besser". Doch das ist hier nicht der Fall.

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Die größten Irrtümer: Wattanzahl ist verantwortlich für die Lautstärke

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Der Wert, der bei jedem Boxen- oder Verstärkeranschluss zu finden ist, hat kaum etwas mit der Maximallautstärke, die eine Anlage erreichen kann, zu tun. Die Wattzahl sagt aus, wie viel elektrische Leistung die Box vom Verstärker vertragen kann, ohne durchzubrennen. Daher spricht man bei der Wattangabe auch von Belastbarkeit. Aus diesem Grund sollten Boxen und Verstärker ungefähr stets die Gleiche Anzahl an Watt haben.

Die angegebene Größe ist dabei immer die Maximaleinheit. Ein Lautsprecher mit einem enorm hohen Wert kann die Maximalbelastung höchstwahrscheinlich nur Sekundenbruchteile aushalten. Solche hohen Werte sind also hauptsächlich nur eine Verkaufsstrategie und nicht aussagekräftig für die Lautstärke.

Eine 100-Watt-Box ist nicht lauter als eine 50-Watt-Box

Wichtiger als die generelle Wattanzahl ist die Sinus-Dauerbelastbarkeit nach der DIN-HiFi-Norm, da sie die Belastbarkeit definiert. Hierbei soll ein Lautsprecher für die Dauer von 10 Minuten mit der angegebenen Verstärkerleistung belegt werden können, ohne dass er Schäden davonträgt.

Die Wattzahl hat somit nichts mit der Maximallautstärke an sich zu tun, sondern nur mit der größtmöglichen Belastbarkeit in Zusammenhang mit einem Verstärker.

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