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Die größten Irrtümer: Ständiges Mütze tragen verursacht Haarausfall

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben es vielleicht auch schon einmal zu hören bekommen, dass das ständige Tragen von Mütze oder Hut Haarausfall verursachen soll. Ursache soll sein, dass die Kopfhaut zu wenig Luft bekommt. Lesen Sie in diesem Artikel, warum diese Behauptung ein großer Irrtum ist und was Sie wirklich gegen Haarausfall tun können.

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Die größten Irrtümer: Ständiges Mütze tragen verursacht Haarausfall

Die größten Irrtümer: Ständiges Mütze tragen verursacht Haarausfall

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Mützentragen begünstigt Haarausfall

Es ist ein Irrtum, der sich schon lange und hartnäckig in den Köpfen der Menschheit festgesetzt hat. Wer ständig Mütze oder Hut trägt, der wird über kurz oder lang seine Haarpracht verlieren. Doch, ist das wirklich so?

Viele Männer, die unter Haarausfall leiden, tragen eine Mütze, um diesen zu kaschieren. Deshalb vermutet man, dass hier einfach die Ursache mit der Wirkung verwechselt wird und die Schuld an die Kopfbedeckung weitergegeben wird. Nicht die Mütze ist schuld, sondern es hat eher der Haarausfall Schuld an der Mütze.

Im Gegenteil, das Mützentragen hat durchaus auch Vorteile für die Kopfhaut, da sie vor den schädlichen Teilen der Sonnenstrahlen schützt und vor Sonnenbrand bewahrt. Dass Ihnen in den Sommermonaten unter Umständen mehr Haare ausgehen, hängt jedoch nicht mit der Sonne zusammen, sondern mit dem natürlich Zyklus des Haarverlusts, um die Haare regelmäßig auszutauschen.

Mittel gegen Haarverlust

Da Haarausfall nicht durch das Tragen von Kopfbedeckungen kommt, sondern eine erblich bedingte Disposition benötigt, können Sie in der Regel nur mit Hilfe von Dermatologen dagegen vorgehen. Wenn Sie also ein Problem mit dem Haarverlust haben, lassen Sie sich eine Überweisung zum Hautarzt geben und lassen Sie sich dort zu dem Thema beraten.

Es gibt im Übrigen keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Haarausfall durch falsche Ernährung auftreten kann. Der erblich bedingte Haarausfall, auch Alopezie genannt, ist der häufigste bei Männern und bewirkt, dass Haarwurzeln empfindlich auf ein Nebenhormon des Testosterons reagieren.

Damit dieses Nebenhormon nicht gebildet wird und somit der Haarausfall zum Stillstand gebracht werden kann, kann man eine Tablettentherapie machen, die in einer Studie fast allen Männern helfen konnte.

Haarausfall kann allerdings nicht nur vererbt sein, sondern auch durch andere Ursachen auftreten. Beispiele dafür sind Stress und eine nicht richtig arbeitende Schilddrüse. Aber wie oben erwähnt, lassen Sie sich hier am besten von einem Facharzt beraten, da nur dieser eine richtige Diagnose stellen kann.

Bildnachweis: sylvibechle / stock.adobe.com

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