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Die größten Irrtümer: Man muss immer auf Tränen und Wutausbrüche von Kindern eingehen

Lesezeit: 1 Minute Wutausbrüche bei Kindern gehören zum Alltag und verlangen von Ihnen als Eltern jedes Mal aufs neues starke Nerven und viel Geduld. Doch wie gehen Sie richtig mit Ihrem Kind um? Nachgeben oder Hartbleiben? Lesen Sie hier mehr dazu.

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Die größten Irrtümer: Man muss immer auf Tränen und Wutausbrüche von Kindern eingehen

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Die größten Irrtümer: Man muss immer auf Tränen und Wutausbrüche von Kindern eingehen

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Oftmals sind die Situationen für uns als Erwachsene banal: Die Spielzeugfigur fällt immer wieder um, das Computerspiel funktioniert nicht so wie es soll und die Frage nach dem Schokoladenriegel wird verneint. Und schon beginnt das Kind zu brüllen und tobt durch das Zimmer oder den Supermarkt. Und nun? Nachgeben oder doch lieber hart bleiben?

Ein Wutanfall bei Kindern ist nichts Schlimmes

Natürlich wird ein Wutanfall vom Umfeld nicht positiv gewertet, doch das Gefühl wütend zu sein gehört genauso wie das Gefühl von Angst oder Freude in unseren Alltag. Wut setzt Energie frei und stärkt unsere Durchsetzungskraft.

Wir wissen das und können im Normalfall angemessen mit diesem Gefühl umgehen, doch Kinder werden davon häufig reflexartig übermannt und können sich meist auch noch nicht präzise in Worten ausdrücken. So müssen Sie Ihrem Kind dabei helfen zu lernen, wie es mit dieser Wut richtig umgeht und sie nicht in Gewalt umleitet.

Reden Sie mit Ihren Kindern über die Wut

Sie merken, dass Ihr Kind wütend wird? Dann sprechen Sie es darauf an: „Wieso bist Du so wütend?“ Meist hilft es bereits, wenn das Kind die Möglichkeit hat, über den Auslöser der Wut zu reden und so gemeinsam mit Ihnen nach einer Lösung zu suchen, um den Ärger wieder loszuwerden.

Denken Sie dabei immer daran, dass Ihr Kind meist nicht auf Sie persönlich wütend ist. Bewahren Sie unbedingt die Fassung und reden Sie ruhig mit ihm. Nur so verdeutlichen Sie ihm, dass Schlagen, Treten oder das Werfen von Gegenständen keine angemessenen Verhaltensweisen sind.

Wenn Ihr Kind einen Konflikt ruhig gelöst hat oder zu einem Kompromiss bereit war, dann loben Sie es. Beachten Sie auch, dass Sie für Ihr Kind immer ein Vorbild sind und achten Sie deshalb bewusst darauf, wie Sie selbst in seiner Gegenwart mit Ihrer eigenen Wut umgehen.

Bildnachweis: Cello Armstrong / stock.adobe.com

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