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Die größten Irrtümer: Kaltes Wasser macht schlank

Die größten Irrtümer: Kaltes Wasser macht schlank
geschrieben von Burkhard Strack

„Trink lieber kaltes Wasser, da verbrennst Du gleich noch Kalorien mit!“ Diese Annahme ist weit verbreitet, doch wie viele Kalorien verbraucht Ihr Körper wirklich, wenn er das Wasser erwärmt? Lesen Sie hier, wieso Fettpölsterchen auch durch eiskaltes Wasser nicht einfach verschwinden.

Das Gerücht ist weit verbreitet: Man trinkt vor dem Essen ein großes Glas eiskaltes Wasser und nimmt dann ab. Denn der Körper muss Energie aufwenden, um das Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen und verbrennt dabei Kalorien. Doch etwas Entscheidendes wird dabei oft ausgelassen: Um einen Liter Eiswasser zu erwärmen verbraucht der Körper nur rund 30 Kilokalorien, also gerade mal den Wert von einem kleinen Stückchen Zucker.

Füllt Wasser den Magen vor dem Essen schon einmal vor?

Auch das Argument, dass man mit Wasser vor dem Essen seinen Magen füllen kann und danach dann nach wenigen Bissen bereits satt ist, stimmt nur zum Teil. Das Hungergefühl lässt sich durch das Wasser nur kurzfristig täuschen und ist deshalb eine gute Alternative bei Heißhunger zwischen den Mahlzeiten. Aber eiskalt sollte das Wasser auch hier nicht sein, denn große Mengen an sehr kalten Getränken können die Magenschleimhaut reizen.

Abschließend lässt sich somit feststellen, dass Wasser ein essentielles Lebensmittel ist, das auch beim Abnehmen einen Effekt hat, aber nur, wenn es kalorienreiche Getränke ersetzt. Die Temperatur spielt hierbei keine Rolle.

Bildnachweis: noon@photo / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing.