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Die größten Irrtümer: Eltern sollten ihre Kinder wie Freunde behandeln

Lesezeit: < 1 Minute Wie schön es doch wäre, wenn man mit dem eigenen Kind um die Häuser ziehen könnte – ein gleichberechtigtes Verhältnis, das wünschen sich viele Eltern. Doch so verständlich dieser Wunsch auch sein mag, für unsere Kinder wäre das eine Überforderung. Wieso ein zu freundschaftliches Verhältnis die Erziehung erschwert und worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier.

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Die größten Irrtümer: Eltern sollten ihre Kinder wie Freunde behandeln

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Kinder brauchen den Rückhalt Ihrer Eltern

Mit den eigenen Sprösslingen irgendwann gemeinsam in die Disco gehen, das stellen sich junge Eltern häufig zu rosig vor. Das Kind, das Ihnen alles anvertraut und sie immer um Rat fragt. Doch dieses freundschaftliche Verhältnis wäre vor allem eines für das Kind: eine Überforderung. Kinder möchten Ihre Eltern nicht als beste Freunde, sondern als ihre Beschützer, als Rückhalt, auf den sie sich immer verlassen können.

Auch wenn das in der Pubertät nicht immer klar erkennbar ist: Kinder wünschen sich auch dann, dass ihre Eltern auch die Erwachsenen, die Großen sind. Eine zu enge, zu freundschaftlich geprägte Beziehung entsteht meist nicht aus dem Interesse des Kindes, sondern häufig sind die es die Eltern, die nicht loslassen können und gegen die Angst, das Kind irgendwann zu verlieren, die Bindung immer weiter verstärken.

Eigenes Leben – Neue Konstellation

Führt das Kind später einmal ein eigenes Leben und lebt eigenverantwortlich, dann kann aus der Eltern-Kind-Relation auch eine Freundschaft entstehen. Vorher ist das nicht möglich, denn Eltern sind besonders dazu da, unangenehme Entscheidungen im Sinnes ihres Kindes zu treffen und die Funktion des Vorbilds zu erfüllen, und das weicht doch sehr stark von einem guten Freund ab und lässt sich nicht kombinieren.

Hat das Kind jedoch einen eigenen Lebensraum aufgebaut und sich abgenabelt, so können auch die Eltern einen neuen Platz in dieser Konstellation einnehmen. Vorher können Sie natürlich dafür sorgen, dass ein vertrauensvolles Verhältnis besteht, sehen Sie sich jedoch stets in der Rolle als Beschützer und Leitfigur für die Kinder.

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