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Die größten Irrtümer: Das Selbstwertgefühl von Kindern wird überschätzt

Lesezeit: 2 Minuten Erziehungsratgeber warnen davor, das Selbstwertgefühl eines Kindes zu untergraben. Aber was kann schon so schlimm daran sein, wenn einem mal ein Satz wie "War ja klar, dass du das nicht hinbekommst" rausrutscht? Schließlich hat man selbst Ähnliches gehört. Aber tatsächlich kann es weitreichende Folgen haben. Was Sie also beachten sollten, wenn es um das Selbstwertgefühl eines Kindes geht, lesen Sie hier.

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Die größten Irrtümer: Das Selbstwertgefühl von Kindern wird überschätzt

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Das Selbstwertgefühl eines Kindes zu untergraben, ist Teil der Erziehung?

Manche Eltern nehmen es hin oder sind sich erst gar nicht bewusst, dass Sie das Selbstwertgefühl eines Kindes untergraben. Sätze wie "Das schaffst du eh nicht" oder "Wie dumm muss man sein, das nicht hinzubekommen", die in einer emotionalen Situation vielleicht unbeabsichtigt gesagt werden, hat man selbst oft genug gehört und nimmt sie daher einfach als gegeben hin, als Teil des Aufwachsens. Wieso sollten sie einem Kind schaden, wenn sie einem selbst nicht geschadet haben?

Aber genau da liegt der Denkfehler! Ihnen selbst haben sich solche Sätze für Ihr Leben eingeprägt, wieso sollte es da für Ihr Kind anders sein? Sie als Eltern sind Vertrauensperson, Vorbild, Lehrer und vieles mehr. Ihr Kind erfährt Bestätigung und damit zusammenhängend auch Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein als Erstes durch Sie. Sie sollten sich also bewusst sein, dass manch unbewusst gemachte Aussage Ihr Kind durchaus beeinflusst und darüber entscheidet, ob Ihr Kind selbstbewusst und mit einem positiven Selbstwertgefühl aufwächst oder nicht.

Wie Sie das Selbstwertgefühl eines Kindes steigern können

Das Selbstwertgefühl eines Kindes zu untergraben, sollte also nicht einfach hingenommen werden, sondern als Eltern sollten Sie dagegen arbeiten und Ihr Kind stärken. Das Selbstwertgefühl eines Kindes zu steigern, kann auf vielerlei Weise und mit einfachen Mitteln geschehen. Ihrem Kind einfach Aufmerksamkeit zu schenken, hilft schon. Dadurch wird sich Ihr Kind wichtig und wahrgenommen fühlen. Weiterhin helfen Lob und Aussagen Ihrer Wertschätzung. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es lieb haben und dass Sie stolz auf Ihr Kind sind.

Vermeiden sollten Sie daher negative Aussagen, auch wenn diese Ihnen in hitzigen Situationen auf der Zunge liegen. Solche Aussagen, die oft nicht ernst gemeint sind, prägen sich Ihrem Kind ein und werden es frustrieren und demotivieren. Das Selbstwertgefühl eines Kindes ist zerbrechlich. Es kann schnell aufgebaut, aber auch genauso schnell zerstört werden. Seien Sie sich also immer bewusst, was Sie sagen und tun.

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