Computer Praxistipps

Die größten Irrtümer: Computer Cookies sind immer schlecht!

Lesezeit: 2 Minuten Diese Cookies haben leider nichts mit leckeren Schokoladenkeksen zu tun. Computer Cookies sind in ihrer ursprünglichen Form Textdateien auf einem Computer. Sie haben einen schlechten Ruf und gelten gemeinhin als Datenschutzrisiko für persönliche Informationen. Aber ist das wirklich immer der Fall? Nein, denn nicht alle Computer Cookies sind gefährlich. Was Sie beachten sollten, erfahren Sie hier.

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Die größten Irrtümer: Computer Cookies sind immer schlecht!

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Was genau sind Computer Cookies?

Computer Cookies sind grundsätzlich auch bekannt als "HTTP cookies," "web cookies" und "browser cookies." Wie schon erwähnt, handelt es sich dabei um ursprünglich kleine Textdateien auf einem PC. Computer Cookies enthalten dabei typischerweise Daten über Ihren Besuch auf einer Webseite: von Klicks bis hin zu Einlogdaten. Diese Daten werden von der Webseite an den betreffenden Computer weitergeleitet und unaufgefordert von dem Browser abgespeichert.

Computer Cookies wurden entwickelt, damit, wenn Sie eine Webseite erneut besuchen, diese Webseite über Ihre vorherigen Aktivitäten auf dieser Webseite unterrichtet wird. Wenn Sie also eine Webseite erneut besuchen, dann nimmt diese Zugriff auf die entsprechenden Cookies und erhält die darin enthaltenden Informationen. So kann bestimmt werden, auf welchem Stand der Webseite Sie bei Ihrem letztem Besuch waren oder ob Sie z. B. überhaupt schon eingeloggt sind.

Sind Computer Cookies gefährlich oder eher harmlos?

Dadurch, dass Computer Cookies sämtliche persönliche Informationen über Ihre Bewegungen im Internet abspeichern, gelten sie oft als gefährlich. Diese Behauptung ist auch grundsätzlich nicht falsch. Computer Cookies selbst können zwar keine Viren oder andere Schadsoftware verbreiten, aber sie können von Dritten zweckentfremdet werden. Zum Beispiel kann ein Problem entstehen, wenn Computer Cookies von einem Hacker abgefangen werden. Dieser erhält somit Zugriff auf sämtliche Ihrer persönlichen Informationen.

Zudem werden sogenannte "tracking cookies" oder "third-party cookies" von Werbeagenturen verwendet. Diese Art von Computer Cookies dienen dazu, einen Benutzer über mehrere Webseiten hinweg zu verfolgen (engl. tracking), um so langfristig Aufzeichnungen über individuelle Browser-Aktivitäten anzulegen. Diese werden dann benutzt, um dem jeweiligen Benutzer individuell angepasste Werbung zuzuschicken.

Die grundsätzliche Vorsicht gegenüber Computer Cookies ist also angebracht. Aber nicht jeder Cookie ist schlecht. Die Mehrzahl der verwendeten Computer Cookies wird genutzt, um wichtige Funktionen im Internet zu leiten. So gibt es z. B. auch die ganz normalen "authentication cookies," die darüber informieren, unter welchem Account und ob ein Benutzter eingeloggt ist. Ohne diese Computer Cookies könnte eine Webseite nicht funktionieren.

Wenn Sie sich aber doch sicherer fühlen möchten, dann können Sie sich durchaus gegen Computer Cookies schützen. Zum einen können Sie Ihren Datenverlauf auf Ihrem Browser nach Ihrem Internetbesuch löschen. Zum anderen können Sie auch verhindern, überhaupt erst Cookies zu erhalten. Sämtliche Browser bieten unter "Einstellungen" die Möglichkeit, vor Cookies warnen zu lassen. Wenn Sie dann eine Webseite besuchen und eine solche Warnung erhalten, können Sie entscheiden, ob Sie den Vorgang zulassen wollen oder nicht.

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